Mo, 11. Dezember 2017

10 Meter abgestürzt

24.08.2009 12:09

Henndorfer bei Alpinunfall in Bayern verletzt

Beim Abstieg vom Hochstaufen in Bayern ist am Sonntag ein 48-jähriger Mann aus Henndorf (Flachgau) mit seinem Gleitschirm-Rucksack ausgerutscht und rund zehn Meter abgestürzt. Er erlitt dabei Verletzungen an beiden Schultern und musste vom Rettungshubschrauber mit einem Seil geborgen werden, wie das Bayerische Rote Kreuz mitteilte.

Der Salzburger wollte eigentlich mit dem Gleitschirm vom Hochstaufen fliegen. Ungünstige Verhältnisse machten ihm aber einen Strich durch die Rechnung, und deshalb musste er mit dem Schirm im Rucksack wieder absteigen. Dabei kam es zu dem Unfall. Der 48-Jährige rutschte auf dem feuchten Steig aus und stürzte mit seinem schweren Rucksack rund zehn Meter tief in steiles Waldgelände ab. Bergsteiger leisteten Erste Hilfe und setzten gegen 12.50 Uhr einen Notruf ab.

Schwierige Bergung
Eine Notärztin und drei Rettungskräfte wurden mit dem Hubschrauber auf eine rund 100 Höhenmeter unterhalb der Unfallstelle gelegene Wiese, die als Zwischenlandeplatz diente, gebracht. Die Retter mussten dann durch steiles Waldgelände zum Patienten aufsteigen, der im Anschluss medizinisch erstversorgt, im Bergrettungssack gesichert und bergab bis zu einer Lichtung getragen wurde.

Die Notärztin und der verletzte Flachgauer konnten dort von der Hubschrauberbesatzung per Rettungstau aufgenommen und zum Landeplatz in der Reichenhaller Kaserne geflogen werden. Mit dem Krankenwagen wurde der Verletzte zur weiteren Behandlung ins Kreisklinikum Bad Reichenhall gebracht.

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