Mi, 17. Jänner 2018

Zu wildes Treiben

17.08.2009 14:29

Schweizer Ort will Anti-Sex-Schilder aufstellen

Weil es in der Gegend rund um das kleine Schweizer Örtchen Mosogno mehrfach zu Beschwerden über ungenierten Sex in freier Natur gekommen ist, hat der Gemeinderat beschlossen, dem wilden Treiben mit einem Anti-Sex-Schild ein Ende zu setzten.

Vergangene Woche haben die Gemeinderäte des 60-Seelen-Dorfes im Bezirk Locarno des Kantons Tessin über mögliche Schritte gegen den sittlichen Verfall diskutiert. Sonia Gianini ist empört: "Die Leute haben keinen Respekt mehr. Alles dreht sich nur noch um das Eine. Das ist doch ekelhaft." Ihr Vorschlag, doch Sexverbot-Schilder aufstellen, wurde vom Gemeinderat schließlich genehmigt.

Ob jene Naturfreunde, die ungeniert Sex im Freien praktizierten, die neuen "Verkehrsregeln" auch respektieren werden, ist mehr als fraglich. Selbst Ganini ist von der von ihr vorgeschlagenen Maßnahme nicht hundertprozentig überzeugt. "Ob die Schilder wirklich wirken, weiß ich nicht. Auch unsere schriftlichen Müllverbote wurden regelmäßig missachtet", sagte sie der Zeitung "Blick".

Symbolbild

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