Do, 19. Oktober 2017

Zerstörungswut

12.08.2009 17:22

Vandalen tobten auf Friedhof

Umgeworfene Grabsteine, schändliche Graffiti, demolierte Kreuze: Unbekannte Rowdys hatten sich auf dem Friedhof von Grafenwörth im Bezirk Tulln ausgetobt. Die Polizei tappt weiterhin im Dunkeln, nun bietet die Gemeinde 500 Euro für Hinweise.

Mutwillige Sachbeschädigung ist kein Kavaliersdelikt! Immer öfter haben heimische Gemeinden mit Vandalismus zu kämpfen. „Meist sind es betrunkene Jugendliche, die aus Langeweile ihrer Zerstörungswut freien Lauf lassen“, heißt es. Für die Kommunen ein sehr großes – und vor allem teures – Ärgernis.

Beim jüngsten Fall in Grafenwörth hatten die Unbekannten Grabsteine umgeworfen sowie ein schweres schmiedeeisernes Kreuz abgebrochen. Und obwohl in der Tatnacht ganz in der Nähe das Dorffest stattfand, will niemand etwas gesehen haben.

Genau das mag im Rathaus aber niemand so recht glauben: „Zeugen sollen sich doch bitte bei der Exekutive melden“, bittet Bürgermeister Alfred Redl. Als finanziellen Anreiz hat die Gemeinde ein Kopfgeld von 500 Euro ausgesetzt. Als „Sprechmotivation“, wird betont.

15 Autos beschmiert
Am anderen Ende des Bezirks Tulln, in Zeiselmauer, fahndet die Polizei ebenfalls nach Vandalen: Sie haben in einer nächtlichen Schmieraktion 15 Autos verunstaltet. Der Sachschaden beträgt etliche tausend Euro.

von Thomas H. Lauber, Kronen Zeitung
Symbolbild

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