So, 19. November 2017

Bitte ändere dich!

11.09.2009 11:11

So passt sich dein Partner dir an

Wer kennt das nicht: In der Phase der Verliebtheit sieht man noch großzügig über kleine Macken des Partners hinweg. Doch nach einiger Zeit wird die nicht zugeschraubte Zahnpastatube dann genauso zu einem Streitgrund wie die herumliegenden getragenen Socken, die ihren Weg nicht und nicht in den Wäschekorb finden. Hier erfährst du, wie du es schaffen kannst, dass dein Partner deine Wünsche ernst nimmt und sich dir anpasst.
Zu Beginn einer Beziehung sieht man am Partner lieber seine Vorzüge, als seine störenden Angewohnheiten. Er ist charmant, kann gut zuhören – sie sieht gut aus und ist noch dazu eine wundervolle Köchin. Dass er mit zweitem Vornamen „Chaot“ heißt und sie sich als absolute Perfektionistin entpuppt, wird in dieser Form erst Monate später erkannt. Dann nämlich, wenn die kleinen Schmetterlinge im Bauch schon träge geworden sind und man miteinander den Alltag bestreitet. Liebt man einander grundsätzlich, dann sind kleinere Macken zwar lästig, aber etwas, das man bewältigen können sollte. 


Probleme ansprechen

Statt jedes Mal aus der Haut zu fahren, wenn die Zahnpastatube schon wieder offen herumliegt, solltest du im ersten Moment deinen Ärger herunterschlucken und deine Gefühlslage wieder in den Normalzustand bringen. Denn zwischen Tür und Angel ist kein Platz für eine Grundsatzdiskussion, die bei der Zahnpastatube beginnt und mit einem In-Frage-Stellen der Beziehung endet. Sammle all jene Punkte, die dich auf die Palme bringen und dann bitte deinen Schatz zum Gespräch. Sage ihm ganz ruhig, was du gerne anders hättest, und vor allem warum. Nicht: „Sei doch nicht immer so unordentlich und lass alles herumliegen.“ Sondern „ Es wäre schön, wenn du deine Sachen selbst wegräumst, wenn du sie nicht mehr brauchst. Sonst muss ich meine Zeit dafür verwenden, wegzuräumen. Dann ärgere ich mich und wir streiten wieder, statt dass wir die Zeit einfach miteinander in Ruhe verbringen können.“ Vermeide Pauschalisierungen wie „nie“, „immer“ oder ähnliches und verpacke dein Ärgernis in eine Bitte. Versuche herauszufinden, warum dein Partner das störende Verhalten an den Tag legt – auch dadurch entsteht mehr Klarheit und ihr könnt normal miteinander reden.


Überlisten

Du kannst deinen Partner auch erziehen, indem du ihn auf die harte Tour lernen lässt. Schafft er es nicht, seine Wäsche in den Wäschekorb zu bringen, dann wird sie eben nicht gewaschen. Kommt sie nie pünktlich zu euren Verabredungen, dann gehe nach fünf Minuten Wartens nach Hause. Raucht dein Partner, und das stört dich, dann weigere dich, ihn zu küssen, wenn er wie ein Aschenbecher riecht. Oder erzähle ihm ganz begeistert, dass ein Freund von dir zu rauchen aufgehört hat und du das bewundernswert findest. Diese Methode solltest du jedoch nur in Maßen einsetzen, da sie den anderen schnell auf die Palme bringen kann und seine Sturheit heraufbeschwört.


Loben

Wenn du an deinem Partner bemerkst, dass er sich nach deinen Wünschen richtet, dann solltest du ihn loben. Dadurch wird die positive Verhaltensweise verstärkt und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass er dies wiederholt.


Kompromissbereitschaft & Kritikfähigkeit

Wer austeilt, muss auch einstecken können. Wenn dich an deinem Partner etwas stört, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch er verbesserungswürdige Punkte an dir findet. Nimm seine Wünsche ernst und versuche, etwas zu ändern. Denn nur wenn beide aufeinander zugehen, könnt ihr euch in der Mitte treffen.
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