Sa, 18. November 2017

Das wird teuer

02.09.2009 16:40

Vorsicht vor diesen Reisefallen!

Ein Urlaub ist ja meistens schon an sich kein ganz günstiges Vergnügen. Richtig bitter wird es allerdings dann, wenn du hinterlistiger Abzocke auf den Leim gehst, im schlimmsten Fall schon bei der Buchung. Wie du gemeinen Fallen entgehen und dir dadurch viele Unannehmlichkeiten und Kosten ersparen kannst, erfährst du hier.
Fallen bei der Buchung

Auch wenn das Internet oft mit supergünstigen Schnäppchen lockt, solltest du die Anbieter genau überprüfen. Denn immer wieder versuchen Betrüger, über Reiseseiten das große Geld zu machen. Du buchst, leistest die Anzahlung - nur die Reiseunterlagen kommen seltsamerweise nie bei dir an. Und schlussendlich kommt die Stornomitteilung. Das Fazit der Schnäppchenjagd: Geld weg und kein Urlaub. Du solltest daher nur auf Anbieter zurückgreifen, mit denen du bereits Erfahrungen gesammelt hast oder die auch physische Vertriebskanäle in Form von Reisebüros anbieten. Auch Anbietern, die auf namhaften Seiten werben, kann in der Regel vertraut werden. Bist du dir nicht sicher, solltest du im Internet nach Kritiken zu diesem Anbieter suchen.


Fallen bei der Anreise

Achte darauf, dass deine Reisedokumente nach wie vor gültig sind und erkundige dich nach eventuellen Spezialvorschriften deines Urlaubslandes, was die Ein- und Ausfuhr angeht. In manchen Ländern gibt es Beschränkungen dahingehend, wie viel Bargeld du  mitnehmen kannst, wie zum Beispiel in Ägypten (max. 5.000 Ägyptische Pfund) oder China (max. 6.000 Yuan). Wieder andere sanktionieren die Mitnahme von Lebensmitteln, wie beispielsweise Island. Ein Verstoß kann dich in jedem Fall viel Geld kosten. Auch solltest du generell acht geben, ob eventuelle Fotografierverbote bestehen, auch hier kann dich die Nichtbeachtung und ein schnelles Foto am Flughafen schnell teuer zu stehen kommen.


Fallen am Strand

Oft sind an den Stränden Händler mit Bauchladen unterwegs. Wenn du deren Angebot in Anspruch nimmst, dann zahlst du gerne das Fünffache des normalen Preises. Versuche daher, dich so gut als möglich selbst zu versorgen. Eine mobile Kühltasche ist oft Gold wert. Erkundige dich auch im Vorfeld, auf welchen Stränden eine Gebühr für Liegestühle oder Sonnenschirme verrechnet wird, denn auch das kann teuer werden.


Fallen beim Einkauf

In Österreich ist die Auszeichnung der Preise inklusive Mehrwertsteuer vorgeschrieben. Etwas anders kann es sich im Ausland verhalten, besonders in Restaurants, wo die Mehrwertsteuer angeschrieben sein kann, aber nicht muss. Bist du dir nicht sicher, dann frage einfach nach.


Fallen durch Betrüger

Auch durch gemeine Abzocke und Betrüger kann dir im Urlaub ein ziemlicher Schaden entstehen. In Bulgarien beispielsweise arbeiten Betrüger damit, dass falsche Polizisten wegen angeblicher Verkehrsverstöße Urlauber anhalten und die Geldstrafen in bar einfordern – was in Bulgarien nicht erlaubt ist. Notiere dir in diesen Fällen die Kennnummer des Beamten und seinen Namen und melde dies bei der nächsten Dienststelle. Auch beim Vignettenkauf solltest du die Preise nachkontrollieren, da sich manchmal Grenzbeamte an uninformierten Urlaubern bereichern. Die neueste Betrugsmasche baut auf der Neuen Grippe auf. Es wird ein Attest verlangt, das bestätigt, nicht mit dem Virus infiziert zu sein. Kann dieses Attest nicht vorgelegt werden, so werden Geldstrafen verlangt.


Mehr Infos zu Trickbetrügern im Urlaub findest du in der Info-Box.
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