Mi, 22. November 2017

In aller Stille

10.08.2009 10:47

Michael Jackson bereits beerdigt?

Michael Jackson soll bereits beerdigt sein - behauptet zumindest der britische "Mirror". Ein Insider habe der Zeitung verraten, dass der "King of Pop" in aller Stille am Forest-Lawn-Friedhof in den Hollywood Hills zur letzten Ruhe gebettet wurde. Ohne Zeremonie und ohne Grabstein. Nur die Familie und das Management des Prominenten-Friedhofs wüssten, wo genau das Grab des am 25. Juni verstorbenen Megastars liege.

"Den Angestellten wurden verschiedene Plätze genannt, wo Jackson angeblich seine letzte Ruhe fand. Damit hoffen sie, genug Verwirrung zu stiften, damit niemand das Grab findet", so die Quelle weiter zur Zeitung.

Weil die Familie des "King of Pop" eine Grabschändung befürchtet, verhandelte sie wochenlang mit der Friedhofsverwaltung über ein namenloses Grab, hatte die "New York Post" Ende der vergangenen Woche unter Hinweis auf angeblich eingeweihte Kreise berichtet. "Sie haben Angst, dass jemand das Grab entweihen oder vielleicht sogar den Leichnam stehlen könnte", sagte ein Freund der Familie. 

Hirn an Familie zurückgegeben
Das Begräbnis sei möglich gewesen, da der Leichnam Jacksons sechs Wochen nach seinem Tod endgültig für eine Beerdigung vorbereitet gewesen sei. Das zur kriminaltechnischen Untersuchung entnommene Gehirn sei an die Familie zurückgegeben worden. Der Gerichtsmediziner Ed Winter bestätigte gegenüber der Zeitung, dass Jacksons Körper vollständig an die Familie übergeben worden sei. Einzelheiten über die Übergabe des Organs oder darüber, ob es in den Körper reimplantiert wurde, wollte er nicht sagen.

Dritte pathologische Untersuchung
Es heißt in dem Bericht aber, dass, bevor der Körper von den Leichenbestattern hergerichtet wurde, ein Pathologe auf Wunsch der Familie eine dritte und letzte Autopsie durchgeführt habe. Die Familie hatte bereits eine Autopsie durchführen lassen. Die von der Gerichtsmedizin durchgeführte offizielle Obduktion wurde kurz nach Jacksons Tod gemacht. Die Veröffentlichung des Berichts steht noch aus.

Der Sänger war am 25. Juni mit 50 Jahren unerwartet an Herzversagen gestorben. Den bisherigen Anzeichen zufolge könnte eine Überdosis des Narkosemittels Propofol zum Tod geführt haben. Die Ermittlungen sind noch immer nicht abgeschlossen.

Gefährliche Kombination vor seinem Tod
Am Wochenende wurde bekannt, dass Jackson von seinem persönlichen Arzt wenige Stunden vor seinem Tod eine Kombination aus mehreren Beruhigungsmitteln und einem starken Narkosemittel erhalten habe, wie ein mit den Ermittlungen vertrauter Beamter der Nachrichtenagentur AP mitteilte. Die Kombination der Medikamente ist bei richtiger Anwendung sicher, kann bei Fehlern jedoch tödlich sein. Der Beamte wollte wegen der laufenden Ermittlung nicht namentlich genannt werden.

 Der Arzt Conrad Murray gab Jackson demnach Beruhigungsmittel aus der Familie der chemischen Verbindung der Benzodiapezine, die normalerweise eingesetzt werden, um Patienten vor einer Operation zu sedieren. Zudem verabreichte der Arzt dem Ermittler zufolge das starke Anästhetikum Propofol. Das Narkosemittel verlangsamt die Atmung. Die Kombination mit Präparaten der Benzodiapezine verstärkt diesen Effekt nochmals. Die kombinierte Anwendung bedarf daher strikter ärztlicher Überwachung. Jackson soll seit zwei Jahren regelmäßig Infusionen mit Propofol als Einschlafhilfe erhalten haben.

Polizei ermittelt wegen Totschlags
Jackson hatte Murray zufolge am Morgen des 25. Juni zu atmen aufgehört. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Die Polizei ermittelt wegen Totschlags, Murray ist jedoch offiziell kein Verdächtiger, sondern wurde bisher nur als Zeuge gehört. Der Anwalt des Arztes, Ed Chernoff, wies den Bericht des Ermittlers in einer Stellungnahme als "lächerlich" zurück.

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