Fr, 15. Dezember 2017

Rückweg versperrt

06.08.2009 10:30

Bergrettung befreit Geocacher aus Schacht

Zwei deutsche Geocacher haben am Mittwochabend einen Einsatz der Bergrettung Grödig ausgelöst. Auf der Suche nach einem so genannten Cache im Karlsohr stieg der 42-jährige Mann in den Schacht hinunter. Da Steine aber den Ausstieg versperrten, und er für den Rückweg nicht gut genug ausgerüstet war, verständigte seine Frau die Einsatzkräfte.

Beim Geocachen werden auf einer Internet-Plattform die GPS-Koordinaten von so genannten Caches veröffentlicht. An der angegebenen Stelle befindet sich dann ein Tauschgegenstand und ein Logbuch, in das sich die erfolgreichen Sucher eintragen können.

Ausgang durch Steine verlegt
Das deutsche Ehepaar stieg auf der Suche nach dem Cache "Charleys Ear" von Fürstenbrunn Richtung Wasserschloss auf. Gegen 18.45 Uhr seilte sich der 42-Jährige in den Schacht vor dem Wasserschloss ab. Der Ausgang führt normalerweise am Ende des Schachtes durch einen waagrechten Gang ins Freie.

Unverletzt geborgen
Dieser Durchgang war jedoch durch Steine und Geröll versperrt. Der Mann hatte aber zu wenig Material mit, um am Seil wieder aufzusteigen. Seine 40-jährige Frau verständigte daher die Bergrettung. 13 freiwillige Helfer und ein Alpinpolizist retteten den Abenteurer schließlich unverletzt aus seiner Notlage.
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