Sa, 21. Oktober 2017

Hoffnung für Traber

05.08.2009 09:51

Kommt Nachwuchsakademie am Spaßbadareal?

Noch ist nicht absehbar, wann Red Bull die Fußball-Nachwuchsakademie auf dem Gelände der früheren Trabrennbahn realisieren kann. Das Verfahren zur Umwidmung kostet Zeit. Praktisch sofort könnte am Salzachsee gebaut werden. Dort stehen mitsamt den frei gewordenen Spaßbadgründen gut zehn Hektar zur Verfügung.

Die Idee ist nicht neu. Ehe sich Dietrich Mateschitz für den Erwerb des Traber-Domizils entschied, wurde zwischen der Stadt und dem Red Bull-Eigner eine "Akademie Salzachsee" verhandelt. Das geplante, daran angrenzende Spaßbad hätte das Grundstück allerdings zerschnitten und um 3,5 Hektar verringert. Das war Mateschitz für sein Vorhaben zu wenig.

Eine genaue Grafik findest du in der Infobox!

Mit dem Aus für das Lieferinger Spaßbad hat sich die Situation jedoch grundlegend geändert. Nun steht eine zusammenhängende Fläche von rund zehn Hektar (siehe Grafik) zur Verfügung. "Eine sportliche Widmung auf den Spaßbadgründen wäre kein Problem. Die Überlegung, den Standort wieder ins Gespräch zu bringen, ist da nahe liegend", betont auch Planungs-Stadtrat Johann Padutsch (Bild).

Gespräche mit Red Bull
Eine potenzielle Alternative also. Denn Zeit kostet Geld und bis zum Abschluss des Umwidmungsverfahrens wird wohl noch viel Wasser Saalach und Salzach hinunter fließen. Und das ist nicht das einzige offene Problem auf dem Gelände der früheren Trabrennbahn. Eine Einigung über die exakte Lage der Hochbauten steht ebenfalls noch aus. "Deshalb habe ich in den nächsten Wochen Gespräche mit Red Bull", sieht Padutsch dabei auch die Gelegenheit, die Salzachsee-Option wieder aufzuwärmen.

Traber dürften auf Zukunft hoffen
Salzburgs Trabfahrer drücken ihm jedenfalls die Daumen. Mit Genehmigung von Red Bull dürfen sie zwar weiter ihre Pferde auf der intakten Bahn trainieren. Sollte aber der Akademie-Bau dort fallen, dürften sie sich Hoffnung auf eine neue Zukunft in der Stadt machen. Egal, wer Grundherr ist.

Würde Matschitz einem Grundstückstausch zustimmen, hätte die Stadt keinen Einwand gegen die Traber. Sie haben Bestandsrecht. Allerdings glaubt Padutsch nicht an einen Verzicht des Red Bull-Konzerns: "Liefering ist strategische Reserve."

Kronen Zeitung

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