Mo, 18. Dezember 2017

Opfer wehrt sich

05.08.2009 11:54

100-Kilo-Waller attackiert Fischer

Vom Jäger zur Beute ist der 36-jährige Fischer Lothar Potthoff aus Ternberg geworden, als er in Ungarn Waller geangelt hat: Der Lehrer hatte Anglerfreunden geholfen, einen 100-Kilo-Wels zum Boot zu ziehen, als der über zwei Meter lange Fisch durchdrehte, ihn ins Bein biss und unter Wasser zog. Zurück blieb eine schmerzende Wunde.

Es klingt wie Anglerlatein, aber Schrammen am Bein zeugen vom Angriff im 45-Hektar-See bei Györ, wo der Lehrer Angler-Guide ist. Am Freitag hatten ihn Wiener zu Hilfe gerufen: „Ein Wels zog zwei Stunden lang ihr Boot herum – dann rührte er sich nicht mehr“, so Potthoff, der deshalb an der Leine ins drei Meter tiefe Wasser hinuntertauchte. „Anfangs ließ sich der Waller gut hochziehen. Ich dachte, er sei klein, aber als wir ihn heroben hatten, sahen wir, wie riesig er war. Dann drehte er durch, wand sich, riss ab. Ich spürte am Bein einen Schlag und Biss. Der Waller zog mich unter Wasser – nur mit Tritten und Schlägen wurde ich ihn los. Das Bein blutete arg! Ich fange im Jahr 40 Welse, aber so etwas hab’ ich noch nie erlebt“, erzählt Potthoff.

von Markus Schütz, „OÖ-Krone“
Bild: Lothar Potthoff zeigt die Bissspuren des Waller-Angriffs

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