Mo, 11. Dezember 2017

Nach Spekulationen

04.08.2009 15:53

Witwer: Ilona Christen hatte keinen Tumor

Der Witwer der vergangene Woche gestorbenen Ex-Talkshow-Moderatorin Ilona Christen hat Spekulationen über eine Tumorerkrankung zurückgewiesen. Der Schweizer Ambros Christen sagte der "Bunten": "Es stimmt, dass sie in den letzten Jahren an Gewicht zugelegt hatte, aber nicht, weil sie angeblich einen Schilddrüsentumor hatte." Sie habe vor 30 Jahren einen kleinen Knoten an den Stimmbändern gehabt. "Nichts Ernstes. Ansonsten war sie kerngesund. Sie hat einfach gern gegessen und deshalb zugenommen."

Todesursache bei der 58-Jährigen, die als die "Mutter der deutschen Talkshows" gilt, war nach seinen Angaben eine Blutvergiftung. Bei der sogenannten Sepsis gelangen Bakterien in den Kreislauf. "Eine Woche vor ihrem Tod zeigte ihr Körper die ersten Vergiftungserscheinungen. Zuletzt war ihr Blut komplett vergiftet. Da halfen auch keine Antibiotika und keine Blutdialyse. Irgendwann haben dann Leber und Nieren versagt. Ilona hatte einen septischen Schock, fiel ins Koma. Am 31. Juli starb sie", sagte Christen.

Die 58-Jährige sei am 8. Juli auf der Treppe gestürzt und habe sich das Schlüsselbein gebrochen. "Durch den Aufprall bekam sie einen riesigen Bluterguss, von der Schulter den ganzen Arm hinunter bis zum Handgelenk", sagte ihr um fünf Jahre jüngerer Witwer dem Blatt. Die Ärzte in der Klinik seien zunächst mit dem Heilungsprozess zufrieden gewesen, aber dann habe es Komplikationen gegeben.

Ihr Körper sei einfach seit Jahren total geschwächt gewesen, "obwohl sie erst 58 Jahre alt war, aber sie hat beim Fernsehen über viele Jahre hinweg täglich 200 Prozent gearbeitet", sagte Christen. Außerdem habe sie einen schlechten Blutgerinnungsfaktor gehabt. Ilona und Ambros Christen waren 27 Jahre verheiratet und lebten in der Schweiz.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden