Fr, 20. Oktober 2017

Trauriger Rekord

02.08.2009 09:03

2.120 Polizisten im Dienst verletzt

Immer mehr Polizisten werden bei Amtshandlungen verletzt. Allein im Vorjahr mussten 2.120 Beamte ärztlich versorgt werden! Dieser traurige Rekord ist auch darauf zurückzuführen, dass viele Ausländer selbst bei Lappalien äußerst aggressiv gegen Polizisten reagieren, da die Uniformierten für sie ein Feindbild darstellen.

„Immer mehr Polizisten werden immer schwerer verletzt!“, diese fatale Entwicklung hat Nationalratsabgeordneter Johann Maier (SPÖ) mit einer parlamentarischen Anfrage aufgedeckt. Denn wie das Innenministerium bestätigte, wurden 2008 mit 2.120 Polizisten (lediglich 60 davon sind Verkehrsopfer) so viele Beamte wie noch nie bisher verletzt. Im Vergleich: 2005 erlitten 1.917 Beamte Blessuren.

„So bedauerlich es auch ist, dass viele Menschen immer aggressiver auf Polizisten reagieren, muss auch gesehen werden, dass viele dieser Personen aus einem Kulturkreis kommen, in dem ein Polizist nicht als, Freund und Helfer‘ gesehen wird“, so  der Nationalrat. Der SP-Abgeordnete geht davon aus, dass für etliche Fremde die Polizei, so wie in ihren Heimatländern, eine repressive Staatsgewalt darstellt.

Deshalb kommt es selbst bei geringfügigen Amtshandlungen oft  zum Raufhandel. „Es ist wichtig,  Aggression mit allen Mitteln abzubauen“, so Maier. Nicht nur, dass verletzte Polizisten den Steuerzahler teuer zu stehen kommen (Arztkosten, Spitalsaufenthalt, Krankenstand etc.), ärgert sich der Politiker, „dass einmal verletzte Polizisten zu schnell in die Frühpension abgeschoben und nicht im Innendienst eingesetzt werden“.

von Christoph Matzl, Kronen Zeitung


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