Sa, 21. Oktober 2017

Nach Unwettern

31.07.2009 12:50

Enormer Schaden in St. Pölten

Nach dem Hochwasser und den Unwettern Ende Juni bzw. Anfang Juli haben die Schadenskommissionen in der Landeshauptstadt alle Hände voll zu tun. "Bereits 280 Hochwasser-Akten wurden von den Schadenskommissionen der Stadt St. Pölten abgehandelt", berichtete Vizebürgermeisterin Susanne Kysela am Freitag. "So viele Schadensmeldungen gab es noch nie." Insgesamt dürften die Schäden acht bis zehn Millionen Euro betragen, teilte Rathaussprecher Peter Bylica mit. Bis Ende August werden die Kommissionen voraussichtlich noch tätig sein.

Doch nicht nur die Schadenskommissionen, sondern auch die Müllabfuhr in der Landeshauptstadt kommt über den Sommer nach den Unwettern nicht zur Ruhe. "Bisher wurden 256 Tonnen Sperrmüll aus Kellern, Lagerräumen und überfluteten Wohnungen auf den Deponien gesammelt", berichtete Erwin Ruthner, Geschäftsführer des Abfallteams. 180 Tonnen Sperrmüll stammen aus Privathaushalten, die übrigen 76 Tonnen allesamt von der Fenster- und Türenfabrik Reinex.

"Wir saufen total ab"
"Es ist unvorstellbar, im Westen St. Pöltens saufen wir total ab", mit diesen Worten hatte sich Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ) am 6. Juli 2009 an die Öffentlichkeit gewandt. Damals musste in der Landeshauptstadt Katastrophenalarm ausgelöst werden. Ganze Stadtviertel standen unter Wasser. Schwer getroffen wurde auch der Alpenbahnhof, der gleich mehrmals überschwemmt wurde. Mit einem Heer an Freiwilligen brachte man die Lage schließlich in den Griff: Alleine 17.000 Sandsäcke wurden abgefüllt.

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