Di, 21. November 2017

Zerstörungswut

29.07.2009 18:07

Rowdys suchen stillgelegtes Firmenareal heim

Total verwüstet haben Rowdys eine stillgelegte Firma in Bad Vöslau. Die Unbekannten setzen das Areal unter Feuerlöschschaum und fuhren mit dem Stapler des Unternehmens Amok. Der Schaden beträgt Zehntausende Euro. Auch im Bezirk Hollabrunn sucht die Polizei noch nach unbekannten Vandalen. Indes wurden von der Polizei mehrere Sachbeschädigungen im Umfeld einer Korneuburger Schule geklärt. Die mutmaßlichen Täter sind erst 10 bis 14 Jahre alt.

Pure Zerstörungswut trieb die Kriminellen in Bad Vöslau an. Die Vandalen brachen in die Firma in Gainfarn ein und versprühten sämtliche Feuerlöscher in den Räumen. Darüber hinaus leerten sie literweise Öle, Farben und Lacke aus.

Amokfahrt mit Gabelstapler
„Außerdem beschmierten sie Wände und fuhren mit dem Gabelstapler wie wild herum“, berichtet ein Ermittler. Hallen, Büroräume und der Stapler wurden schwer beschädigt, der Schaden beträgt 30.000 Euro. Zurück blieb nur der Schuhabdruck eines Täters.

Die Polizei bittet um Hinweise unter 059/133-3302.

Ebenfalls auf Tipps aus der Bevölkerung sind Fahnder in Breitenwaida im Bezirk Hollabrunn angewiesen. Auch hier zogen Rowdys durch den Ort.

Während die Polizisten in Bad Vöslau und Breitenwaida noch im Dunkeln tappen, konnten Beamte in Korneuburg mehrere Sachbeschädigungen im Umfeld einer örtlichen Schule klären. Als Tatverdächtige sind nach Angaben vom Donnerstag vier Kinder bzw. Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren ausgeforscht worden. Sie seien geständig und um Schadenswiedergutmachung bemüht, berichtete die Sicherheitsdirektion.

Betontafeln beschmiert
Zu den Sachbeschädigungen war es von 21. bis 24. Mai gekommen. Laut Polizei wurden Aluminiumtafeln großflächig verunstaltet. Außerdem wurden eine Betontafel am Eingang der Schule und ein Betonsockel beschmiert. Der Gesamtschaden beträgt etwa 5.000 Euro.

von Lukas Lutesky (Kronen Zeitung) und noe.krone.at
Symbolbild

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