Mi, 13. Dezember 2017

Am hellichten Tag

25.07.2009 16:40

Polen-Bande plündert Häuser

Am helllichten Tag sind in Viehhofen zwei Einfamilienhäuser von polnischen Einbrechern geplündert worden. Die Opfer warteten geschlagene zwei Stunden, bis sich eine Polizei-Streife blicken ließ. Nachbarn hatten sich das Kennzeichen der Ganoven notiert – die waren aber schon über alle Berge.

Die Opfer sind entsetzt, wie unbehelligt sich die Diebsbanden bei uns bewegen können. Es war kurz vor Mittag - und die Häuser von Doris N. (42) und ihrem Schwager in Viehhofen waren nur eine Stunde lang leer. Das reichte, dass eine Ostbande beide Wohnhäuser komplett plünderte: "Die Ostbanden werden selbst bei uns am Land zum Problem", ärgert sich die Postangestellte: "Unsere Politiker ignorieren dieses Problem völlig."

Wagen auch in Oberösterreich und Tirol gesichtet
Zwei Stunden nach dem Einbruch ließen sich die ersten Polizisten am Tatort blicken, Nachbarn konnten sowohl den Autotyp (einen grauen VW Caddy) sowie die Anfangsbuchstaben des polnischen Kennzeichens nennen: "Ja, der Wagen ist bereits in Oberösterreich aufgefallen", bestätigten die Polizisten. Am gleichen Tag, an dem die Gauner in Viehhofen aktiv waren, fuhren sie weiter nach Tirol, wo sie ebenfalls gesichtet wurden.

Herbe Kritik an der Polizei
"Es ist einfach nicht mehr hinzunehmen, wie sehr organisierte Banden unser Land ausplündern", sagt FP-Chef Karl Schnell. Personalvertreter bestätigen: Selbst in der Nacht gibt es im Pinzgau maximal drei Streifen: "Ein Freibrief für Gauner! Trotz Zusammenlegung haben wir nun weniger Beamte. Und wie die Polizei derzeit geführt wird, ist ein weiterer Skandal."

Kronen Zeitung

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