So, 19. November 2017

Züge erfassen Pkws

17.07.2009 11:57

Zwei schwere Kollisionen auf Bahnübergängen

Verkehrsunfälle auf Bahnübergängen haben am Donnerstagabend binnen zweieinhalb Stunden zwei Verletzte gefordert. Ein 19 Jahre alter Pkw-Lenker musste nach einer Kollision mit einem Regionalzug in Gedersdorf im Bezirk Krems notoperiert werden (Bild). In Lilienfeld wurde eine 28-jährige Autofahrerin bei einer Karambolage mit einem Triebwagen unbestimmten Grades verletzt. Im Bezirk Neunkirchen ist außerdem ein 68-jähriger Motorradfahrer bei einem Unfall mit einem Bus getötet worden (Bericht in der Infobox).

Bei dem Unfall mit der Franz-Josefs-Bahn in Gedersdorf dürfte der 19-jährige Dominik W. aus dem Bezirk Krems sowohl den herannahenden Zug als auch das Rotlicht übersehen haben. Der Pkw des jungen Mannes wurde gegen 21.45 Uhr laut Polizei von der Lok aufgegabelt und nach etwa 80 Metern in einen Graben geschleudert.

18-jähriger Lenker notoperiert
Der Zusammenstoß war so heftig, dass das Dach des Pkw auf der Beifahrerseite abgerissen und die Fahrerseite völlig deformiert wurde. Trotz Vollbremsung kam der Zug erst nach etwa 650 Metern zum Stillstand.

Der Autofahrer erlitt schwere Verletzungen. Er wurde in das Landesklinikum Krems eingeliefert und notoperiert. Der 43-jährige Lokführer musste nach dem Unfall psychologisch betreut werden, berichtete die Polizei weiter. Er blieb ebenso wie die Fahrgäste unverletzt.

"Stop"-Tafel ignoriert und von Triebwagen erfasst
Etwa zweieinhalb Stunden vor der folgenschweren Karambolage im Bezirk Krems war es in Lilienfeld zu einem Unfall auf einem Übergang der Bahnlinie Traisen - St. Aegyd gekommen. Laut Polizei hatte die 28-jährige Margit K. ihren Pkw trotz "Stop"-Tafel nicht angehalten.

Das Auto wurde von einem Triebwagen erfasst und in eine Wiese geschleudert. Die Lenkerin wurde unbestimmten Grades verletzt und in das Landesklinikum Voralpen-Lilienfeld eingeliefert. Der 38-jährige Triebwagenführer und die Fahrgäste blieben bei der Kollision unversehrt.

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