Di, 17. Oktober 2017

Brandneue Studie

16.07.2009 16:34

So leben Niederösterreichs Jugendliche

Niederösterreichs Jugendliche tauchen immer mehr in die virtuelle Welt ab. Handy, SMS, Internet, MP3-Player und Fernsehen liegen klar im Trend. Das bringt Nachteile für das Zusammenleben, denn gleichzeit integrieren sich immer weniger Jugendliche in Gemeinden bzw. Vereinen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die am Donnerstag in St. Pölten präsentiert wurde.

Im Drei-Jahres-Rhythmus erhebt die "NÖ Jugendstudie" Lebensgewohnheiten und Wünsche von Jugendlichen. 2.195 Niederösterreicher im Alter von 13 bis 19 Jahren wurden diesmal befragt.

Weniger Sport und Treffen mit Freunden
Laut Studienautor Erich Brunmayr nützen die Mädchen die virtuellen Medien deutlich mehr als die Burschen. Markant rückläufig sei die Zahl jener, die mit Freunden etwas unternehmen, Sport betreiben oder lesen. Allerdings würden sich diejenigen, die aktiv am Leben teilnehmen, weitaus gesünder fühlen als die passiv Konsumierenden.

Nachwuchs wünscht sich "Haus mit Garten"
Erhoben wurden auch die Zukunftswünsche und Sehnsüchte - das Ergebnis bezeichnete Jugendlandesrat Johann Heuras (ÖVP) als überraschend, aber positiv im Sinne traditioneller Werte, denn "ganz oben" auf der Liste stehen der Wunsch nach Haus und Garten, fester, langfristiger Partnerschaft und Familie.

1.000 Jugendtreffs in Niederösterreich
Bei der Frage nach den jeweiligen Freizeitmöglichkeiten in den Gemeinden drittelte sich die Meinung: 27 Prozent bezeichneten sie als ausreichend, für 39 Prozent fehlt Einiges, 32 Prozent erklärten, für junge Leute werde fast gar nichts geboten. Heuras verwies auf rund 1.000 Jugendtreffs im Bundesland. Daneben soll auch die Aktion Jugendpartnergemeinde forciert werden.

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