Mi, 22. November 2017

Licht und Schatten

14.07.2009 12:24

Burgstaller sieht Arbeitsmarkt nicht nur negativ

"Licht und Schatten" sieht Salzburgs Arbeitsmarktreferentin Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ), was die Entwicklung am Salzburger Arbeitsmarkt im letzten Halbjahr betrifft. So ist Salzburg in der ersten Jahreshälfte einerseits mit einer hohen Zahl an arbeitslosen Menschen konfrontiert, kann aber nach wie vor seine Spitzenposition im Bundesländervergleich behaupten.

Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise haben sich im ersten Halbjahr 2009 deutlich auf Salzburgs Wirtschaft und Arbeitsmarkt ausgewirkt. "Es ist aber kein Zufall, dass Salzburg mit 5,4 Prozent nach wie vor die zweitniedrigste Arbeitslosenquote im Bundesvergleich hält und damit deutlich unter dem Österreichdurchschnitt von 7,4 Prozent liegt. Die Arbeitslosenquote liegt also etwa auf dem Niveau von 2005.

Salzburg profitiert von guter Ausgangslage
Der Arbeitsmarkt im Bundesland profitiert insgesamt nach wie vor von der hervorragenden Ausgangslage, die in den vergangenen Jahren geschaffen wurde", sagte Burgstaller nach Veröffentlichung des Halbjahresberichtes des Salzburger AMS.

1,9 Millionen Euro investiert
"Die vom Land Salzburg in hohem Ausmaß geförderten Implacement- und Outplacement-Stiftungen sollen die Chancen für Arbeitslose am Arbeitsmarkt wieder öffnen", so die Landeshauptfrau. Das Land investierte dafür rund 1,9 Millionen Euro. Die Zahl der Schulungsteilnehmer, also der Weiter- und Höherqualifizierung von Arbeitslosen, sei insgesamt um knapp 30 Prozent gestiegen.

Dauer der Arbeitslosigkeit unter dem Durchschnitt
Salzburgs Vorreiterrolle am Arbeitsmarkt zeigt sich auch bei der durchschnittlichen Dauer der Arbeitslosigkeit, wie die aktuell vorgelegten AMS-Daten belegen. Die sogenannte Verweildauer ist in Salzburg zwar auf 69 Tage gestiegen, liegt jedoch immer noch wesentlich unter dem österreichischen Durchschnitt von 91 Tagen.

Schutz für schlechte Zeiten
"Mit einer weiteren Million Euro, die aus dem neu geschaffenen 'Schlechte-Zeiten-Schutz' des Landes zur Verfügung stehen, sollen besonders für junge Menschen Möglichkeiten am Arbeitsmarkt eröffnet werden", nannte Burgstaller einen der Schwerpunkte der Arbeitsmarktpolitik. So finanziere das Land die "Ausbildungsgarantie" mit und werde hier vor allem Lehrgänge fördern, die eine vollwertige Ausbildung beinhalten. "Wir legen großen Wert darauf, dass man in diesem Zusammenhang gezielt in die zukunftsträchtigen Energieberufe investiert", so die Landeshauptfrau.
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