Mo, 20. November 2017

Geheimer Pakt

14.07.2009 10:15

So sollen Jackos Kinder sicher vor ihrem Opa sein

Nachdem Gerüchte die Runde machten, dass Joe Jackson ehrgeizige Pläne mit den drei Kindern seines verstorbenen Sohnes Michael hat, wird alles daran gesetzt, die Kleinen – Prince Michael Jr. (12), Paris Katherine (11) und Prince Michael II. (7), Blanket genannt – vor dem tyrannischen Mann zu schützen, unter dem bereits Michael selbst während seiner gesamten Kindheit gelitten haben soll. Die Angst ist groß, dass nach den "Jackson 5" nun die "Jackson 3" ein ähnliches Schicksal erleiden sollen. Doch das wollen vor allem zwei Frauen verhindern: Michaels Mutter Katherine und Michaels Ex-Frau Debbie Rowe.

Michael habe während seiner gesamten Kindheit unter seinem tyrannischen Vater gelitten, heißt es. Ende 2002 beschrieb er persönlich in einem britischen Dokumentarfilm, wie sehr die in frühester Kindheit zu Bühnenstars gemachten Sprösslinge von ihrem Vater gequält wurden.

Selbst ein Kranführer mit musikalischen Ambitionen in einer "Rhythm and Blues"-Band, ließ Vater Jackson seine Kinder mit dem Gürtel in der Hand vor sich aufmarschieren und ihre Tanzschritte proben. "Ein Tritt daneben, schon gab es eins mit dem Gürtel", erzählte Michael. "Ich höre noch meine Mutter schreien, 'Joe, hör auf, du bringst ihn noch um'." Angeblich soll er den jungen Michael auch einmal dazu gezwungen haben, auf glühenden Herdplatten zu tanzen, damit seine Schritte schneller werden.

Kinder in wenigen Jahren auf Welttournee?
Dass solche Dinge Michaels Kindern nicht ebenso angetan werden – Joe Jackson will die Kids angeblich bereits in wenigen Jahren auf Welttournee schicken –, dafür wollen zwei Frauen sorgen: Michaels Mutter Katherine, der das vorläufige Sorgerecht für die Kleinen übertragen wurde, und Michaels Ex-Frau Debbie Rowe, die leibliche Mutter der älteren Geschwister. Blanket wurde von einer bisher unbekannten Leihmutter ausgetragen.

Geheimpakt der Mutter und der Ex-Frau
Die beiden Frauen haben Berichten zufolge eine Art Geheimpakt geschlossen, um Joe Jackson den Zugriff auf die Kinder zu verwehren, der Profit aus der Tragödie schlagen will. Angeblich sind Michael Jacksons Eltern bereits seit Jahren getrennt. Michaels Vater wurde in dem Testament des "King of Pop" mit keinem einzigen Wort erwähnt. Allerdings auch Debbie Rowe nicht. Michael wollte, dass seine Mutter das Sorgerecht bekommt, wenn ihm etwas zustößt. Für den Fall, dass sie vor ihm stirbt oder nicht in der Lage ist, sich um die Kinder zu kümmern, wünschte sich Jacko die Sängerin Diana Ross als Ziehmutter.

Vom zuständigen Gericht in Los Angeles hieß es am vergangenen Freitag, dass sich beide Parteien – Jacksons Mutter und Rowe – um eine außergerichtliche Einigung bemühen. Deshalb sei der Termin, der ursprünglich für Montag angesetzt war, auf den 20. Juli verschoben worden. Die Vertagung ermögliche es, "diese höchst bedeutende Angelegenheit vertraulich und freundschaftlich zu lösen, in einer würdigen Weise zum Nutzen der Kinder", erklärte Katherine Jacksons Anwalt L. Londell McMillan. Unklar ist, ob Rowe überhaupt das Sorgerecht beantragen wollte. Schließlich ist sie nur die Mutter von zwei Kindern, was bedeutet, dass die (Halb-)Geschwister getrennt würden, sollte Rowe das Sorgerecht zugesprochen bekommen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden