Sa, 16. Dezember 2017

700.000 gespart

09.07.2009 12:54

Sparen bei öffentlichen Gebäuden möglich

Öffentliche Bauten müssen nicht immer teurer werden als veranschlagt, es kann auch Steuergeld gespart werden. Das zeigt der Linzer "Wissensturm". Im Gegensatz zum Skylink-Terminal am Flughafen Wien, wo die erhebliche Kostensteigerung eine Diskussion um die politische Verantwortung ausgelöst hat, ist der Bau in Linz um 700.000 Euro billiger geworden, wie dem am Donnerstag vom Magistrat veröffentlichten Prüfbericht des Kontrollamtes der Stadt zu entnehmen ist.

Statt der kalkulierten 32,54 Millionen Euro betrugen die Kosten am Ende nur 31,834 Millionen Euro. Man hätte vor allem bei den Baumeisterarbeiten viel eingespart, hieß es aus dem Büro von SPÖ-Hochbaureferent Stadtrat Johann Mayr. Außerdem wären keine unerwarteten Kosten aufgetreten, wie etwa ein Konkurs einer Baufirma. Die Weniger-Kosten ließen sich im Allgemeinen auf eine gute Projektorganisation zurückführen. Der Wissensturm sei in 100-prozentigen Eigentum der Stadt Linz, das Land habe sich an den Kosten mit etwa einem Sechstel beteiligt.

Wahrzeichen des Bahnhofsviertels
Der 63 Meter hohe Wissensturm ist seit seiner Eröffnung im September 2007 zum "Wahrzeichen" des Linzer Bahnhofviertels geworden. Auf einer Fläche von 15.400 Quadratmetern findet u.a. die Stadtbibliothek und eine Volkshochschule Platz. Neben 22 Seminar- und 17 Fachräumen ist im Gebäude auch ein Veranstaltungssaal untergebracht. Der Turm wurde als Stahlbetonskelettbau errichtet. Einzigartig ist nach Angaben der Stadt Linz eine Konstruktion, die es gestattet, auch im Brandfall die Aufzuganlagen zu benutzen.

Archivbild

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