Mo, 18. Dezember 2017

Betrüger flogen auf

08.07.2009 10:35

Falschen Goldschmuck an Pannenhelfer verkauft

Wie erst jetzt bekannt wurde, ist für vier mutmaßliche Betrüger am Montag auf der Donauuferautobahn (A22) Enstation gewesen. Beamte der Autobahnpolizei Stockerau stoppten einen Pkw mit Rumänen im Alter von 21, 22, 35 und 40 Jahren. Das Quartett steht im Verdacht, seit Mitte Mai - in bisher zehn bekannten Fällen - falschen Goldschmuck verscherbelt zu haben.

Die Verdächtigen gingen immer nach dem selben Muster vor: Zuerst wurde eine Autopanne vorgetäuscht. Wenn ein hilfsbereiter Lenker anhielt, wurde er um Bargeld für Treibstoff gebeten. Als "Gegenleistung" wurde ihm - wertloser - Goldschmuck ausgehändigt.

In sechs Fällen kam es nicht zum vollendeten Betrug. Beim letzten Versuch wurde die Streife auf das am Pannenstreifen haltende Fahrzeug aufmerksam und kontrollierte die Insassen.

2.000 Euro Schaden
Nach dem Quartett war bereits gefahndet worden. Insgesamt wurden für die Betrügereien sieben verschiedene Pkw verwendet, der Schaden wurde mit rund 2.000 Euro beziffert.

Der 21- und 40-Jährige wurden in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert, die beiden Komplizen angezeigt.

Symbolbild

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