Sa, 18. November 2017

Bei Umbau entdeckt

01.07.2009 13:10

Verdächtiger Metallteil könnte Fliegerbombe sein

Bei Arbeiten für den Umbau des Salzburger Hauptbahnhofes ist ein bisher nicht bekannter Bombenverdachtspunkt festgestellt worden. Demnach liegt in viereinhalb Meter Tiefe ein Metallteil, "das die Größe einer Fliegerbombe haben könnte", erläuterte ÖBB-Sprecher Johannes Gfrerer. Die verdächtige Stelle soll ab Samstag, 11. Juli, von einer Munitionsbergungsfirma freigelegt werden.

Wenn es sich tatsächlich um ein gefährliches Kriegsrelikt handelt und die Bombe vom Entminungsdienst entschärft werden muss, sind vermutlich am Vormittag des 12. Juli eine Evakuierung der Anrainer und Straßensperren im Umkreis von 200 Meter erforderlich.

Mit Metalldetektor gefunden
Das unbekannte Objekt wurde etwa zehn Meter vom Plainstraßenviadukt entfernt gefunden. Vor der Anbringung von Spundwänden wurde das Erdreich vorsorglich mit einem Metalldetektor abgesucht. Die Wahrscheinlichkeit einer Bombe wird von Experten allerdings als eher gering eingeschätzt. Sehr gering ist aufgrund von Messungen auch die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um eine Bombe mit gefährlichem Langzeitzünder handelt, berichtete Gfrerer.

22 Verdachtspunkte bekannt
Die ÖBB kennen am Gelände des Salzburger Hauptbahnhofes 22 Bombenverdachtspunkte, wovon bereits 16 sondiert worden sind. Im nächsten Jahr werden zwei Punkte beim Gleisbereich südwestlich des Nelböck-Viadukts untersucht und vier teilweise sondierte Verdachtsstellen im Bahnsteigbereich freigelegt. 2014 soll der Bahnhofsumbau abgeschlossen sein.

Symbolbild

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