Di, 24. Oktober 2017

Rotkreuz-Bilanz '08

28.06.2009 17:49

Mehr Freiwillige, mehr Leistung, aber weniger Geld

Durchschnittlich alle 40 Sekunden muss das Rote Kreuz in Niederösterreich zu einem Einsatz ausrücken. Die Landesgruppe zog bei ihrer Generalversammlung am Sonntag in Waidhofen an der Thaya Bilanz über das Arbeitsjahr 2008. Dabei wurde deutlich gemacht, dass mehr Freiwilligen, mehr Ausfahrten und mehr Leistung weniger Geld von den Kostenträgern gegenübersteht.

Ohne Freiwillige sei das Rote Kreuz nicht vorstellbar, betonte der Niederösterreichische Rotkreuz-Präsident Willi Sauer. Mit 12.382 stieg die Zahl der aktiven Freiwilligen im Vergleich zu 2007 (11.990) um 3,27 Prozent. Dazu kamen 756 hauptberufliche Mitarbeiter und 804 Zivildiener. Insgesamt wurden mehr als 682.000 Menschen betreut. 2,79 Millionen geleistete Einsatzstunden bedeuten plus drei Prozent (2007: 2,71 Millionen Stunden).

Rund 32.000 Einsatzstunden bei Fußball-EM
An Meilensteinen 2008 wurde unter anderem die aktive Unterstützung des Wiener Roten Kreuzes bei der Durchführung der Sanitätsversorgung im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft genannt. Dabei fielen gemeinsam bei 2.500 Mitarbeitern insgesamt 32.000 Einsatzstunden an.

Im vergangenen Juli startete die Implementierung des digitalen Funksystems Tetra, die nun mit 1.350 Geräten abgeschlossen ist, erläuterte Landesrettungskommandant Fritz Eigenschink.

Symbolbild

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