Fr, 15. Dezember 2017

Erste Bilanz

01.07.2009 11:41

Bis zu 20 Mio. Euro Schaden durch Hochwasser

Erste Zahlen belegen das ganze Ausmaß der Zerstörung durch das Hochwasser 2009: Demnach haben die Wassermassen bisher einen Schaden von 15 bis 20 Millionen Euro angerichtet, schätzt die Landesregierung.

Am Mittwoch hat sich die Hochwassersituation weiter entspannt.  Sollte sich die Lage nicht noch dramatisch verschlechtern, wird der Assistenzeinsatz des Bundesheeres wohl noch im Laufe des Tages enden.

Noch sind die Soldaten im Einsatz
Die Soldaten sind noch in Aschbach-Markt im Bezirk Amstetten mit straßenbaulichen Maßnahmen beschäftigt. An der Pielach werden Verklausungen beseitigt. Einzig in Rohrau im Bezirk Bruck an der Leitha ist die Lage angespannt, da die Gefahr eines Dammbruchs noch nicht gebannt ist.

Militär spendet für Hochwasseropfer
Das Militärkommando NÖ hat am Mittwoch auch mitgeteilt, dass es einen Teil der Erlöse des Tags der offenen Tür in St. Pölten für die Hochwasseropfer spenden wird. Die örtliche Heereskaserne öffnet am Samstag bei freiem Eintritt von 10 bis 20 Uhr ihre Pforten.

Auch die Caritas hat ein Hilfskonto eingerichtet: PSK 7.700 004, BLZ: 60.000

Land stellt 2,5 Millionen Euro bereit
Bereits am Dienstag hat die Landesregierung beschlossen, den Hochwasseropfern 2,5 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Die ersten Gelder würden ab sofort ausbezahlt. "Das ist aber nur ein erster Schritt", so Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP).

Wieselburg hält an Feuerwehr-Wettbewerben fest
Die 59. Landesfeuerwehrleistungsbewerbe werden übrigens trotz des Hochwassers der vergangenen Tage von Freitag bis Sonntag in Wieselburg im Bezirk Scheibbs über die Bühne gehen. 700 Wettkampfgruppen mit 10.000 Teilnehmern werden erwartet.

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