So, 19. November 2017

Tierische Begleiter

22.06.2009 14:38

So werden Tiere richtig „verpackt“

Die Sommersonne lockt die Menschen vor die Tür und in die Ferne. Und wer ein Tierbesitzer mit Leib und Seele ist, der nimmt seinen Vierbeiner auch mal mit auf Tour. Dann braucht er vor allem eines: eine gute Transportmöglichkeit. Die Experten der Fachmarktkette Fressnapf verraten, worauf zu achten ist.

Als tierischer Begleiter einer Fahrradtour ist üblicherweise nur der Hund anzutreffen. Größere Vierbeiner können und dürfen nebenher mitlaufen. Kleinere sollten gleich ins Körbchen, zumindest auf öffentlichen Straßen. Hierfür gibt es je nach Hundegröße verschiedene Körbe oder Taschen, die entweder am Lenker oder am Gepäckträger befestigt werden. Manche Menschen mögen ihr Tier im Blick haben, dann ist der Hund vorne gut aufgehoben. Andere behindert das Tier beim Lenken und sie bevorzugen die "Rückbank". Diese ist auch empfehlenswert, wenn der Vierbeiner etwas gewichtiger ist. Ansonsten kann es zum Beispiel beim Bremsen leicht zu Unfällen kommen. Wichtig ist, dass die Körbe gut am Rad befestigt werden. Damit der Hund nicht einfach heraushüpfen kann, wird er entweder mit einem Geschirr oder Karabinerhaken gesichert. Oder es wird ein Fahrradkorb mit offenem Gitter benutzt. Für größere Hunde gibt es spezielle Fahrradanhänger.

Reisen mit dem Auto oder Zug
Wenn du in den Urlaub fährst und deine Katze oder dein Hund mit von der Partie sein soll, brauchst du eine Transportbox. Diese muss belüftet und groß genug sein, damit sich das Tier aufrecht hinstellen, hinlegen und drehen kann. Boxen aus Kunststoff (sogenannte Kennels) sind sehr beliebt, weil sie stabil und gut zu reinigen sind. Manche Katzen haben etwas gegen Reiseboxen; dann empfehlen sich Behältnisse, in die du das Tier leicht von oben einsetzen kannst, oder Transporthütten aus Nylon.

Bei Reisen mit dem Auto, bitte darauf achten, dass die Box gut und sicher darin befestigt werden kann. Größere Hunde sind im Koffer- oder Laderaum in Boxen quer zur Fahrtrichtung gut aufgehoben. Bei Reisen mit dem Zug, sollte das Tier im Transportbehältnis am besten mit an den Platz genommen und nicht alleine im zugigen Gepäckwagen gelassen werden.

Reisen mit dem Flugzeug
Geht es per Flieger an den Urlaubsort, ist für das Tier eine Transportbox nötig, die von der Fluggesellschaft akzeptiert wird. Diese Kennels müssen folgende Kriterien erfüllen: stabil, wasserdicht, ausbruchs- und verletzungssicher, von zwei Seiten belüftet und groß genug zum Stehen, Drehen und Liegen. Bei längeren Flügen müssen Futter und Wasser bereitgestellt werden können.

Je nach Fluglinie dürfen kleinere Hunde oder Katzen auch mit unter den Sitz genommen werden, wenn diese bei der Buchung bekannt gegeben wird. Die Austrian Airlines (AUA) zum Beispiel lässt Haustiere  in die Kabine, wenn diese in einem auslaufsicheren Transport-Behälter (selbst mitbringen!) untergebracht sind. Dieser darf samt Tier maximal 8 Kilogramm wiegen und 55x40x23 cm groß sein.

Foto: Fressnapf/Ulrike Schanz

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