Mi, 17. Jänner 2018

Ins Amt gezockt

18.06.2009 15:25

Kartenspiel entscheidet über Stadtrats-Mandat

Der 25-jährige Adam Trenk aus dem US-Bundesstaat Arizona hat wortwörtlich das große Los gezogen. Weil er und sein Konkurrent Thomas McGuire bei der Stadtrats-Wahl jeweils 660 Stimmen bekamen, wurde zu ungewöhnlichen Mitteln gegriffen, um den „Sieger“ zu ermitteln: Ein Kartenspiel brachte die Entscheidung! Ein 84 Jahre altes Gesetz macht dies möglich...

In der Verfassung des Bundesstaates Arizona ist festgelegt, dass bei Stimmengleichheit das Los entscheidet. Dies gilt zwar nicht für hohe Ämter wie das des Gouverneurs oder des Staatssekretärs, aber bei Stadtratswahlen kommt die Regelung zum Tragen. Also mussten Adam Trenk und Thomas McGuire, die für den Posten in Cave Creek, einem Vorort von Phoenix, kandidierten, ihr Glück in die Hände des Schicksals legen.

„Wir konnten ja kein Paintball-Schießen veranstalten, deshalb haben wir uns fürs unspektakuläre Karten-Aufdecken entschieden“, berichtet Bürgermeister Vincent Francia mit einem Schmunzeln. Das Stadtoberhaupt hatte einen Kartenstapel in einen Cowboy-Hut gelegt und die beiden Kandidaten mussten jeweils ein Blatt ziehen. Trenks Herz-König stach McGuire's Herz-Sechs locker aus. „Sie waren beide sehr nervös und man konnte beiden anmerken, dass sie es so schnell wie möglich hinter sich bringen wollten“, so Bürgermeister Francia. Der glückliche Gewinner wurde gleich nach dem Karten-Aufdecken vereidigt.

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