Sa, 16. Dezember 2017

Nach Doppelmord

18.06.2009 16:16

Heurigen-Killer fürchtet sich vor unserer Polizei

Vor zwei Wochen ist der mutmaßliche Heurigen-Killer Tsvetan R. in Bulgarien verhaftet worden. Noch immer gibt es keine offizielle Entscheidung über eine Auslieferung. Die will der Verdächtige mit allen Mitteln verhindern. Wie einer seiner insgesamt zwei Verteidiger mitteilte, fürchte sich der 48-Jährige "vor der Gewaltausübung der österreichischen Polizei".

"Ich weiß nicht, warum ich im Gefängnis sitze. Nur, weil ich in Deutschland vorbestraft bin? Es gibt keine Beweise für meine Schuld", soll der Verdächtige gesagt haben.

Für die Behörden in Niederösterreich heißt es indes Daumendrehen, denn der Informationsaustausch mit den Kollegen in Bulgarien lässt offenbar zu wünschen übrig. Sprecher Friedrich Köhl von der zuständigen Staatsanwaltschaft Korneuburg: "Der Verdächtige streitet die Tat vehement ab. Das ist unser letzter Informationsstand."

Weiß Verdächtiger von DNA-Spur?
Völlig unklar ist auch, wie und ob Tsvetan R. auf die sichergestellte DNA-Spur reagierte. Köhl: "Wir wissen nicht, ob er schon davon erfahren hat.“ Denn laut Aussagen des mutmaßlichen Killers waren er und Marcello P. zur Tatzeit ja auf einer Tankstelle im Burgenland. Die Aufnahmen der Überwachungskamera gibt es nicht mehr – was sein Alibi weder bestätigt noch widerlegt.

von Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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