So, 19. November 2017

Nach Prügel-Affäre

12.06.2009 11:12

Rihanna erhielt Vorladung für Prozess gegen Ex

Nun wird es ernst: Pop-Sängerin Rihanna hat von der Staatsanwaltschaft in Los Angeles eine Vorladung zu dem Prozess gegen ihren Ex-Freund Chris Brown erhalten. "Sie wird da sein und sie wird alle Fragen wahrheitsgetreu beantworten", sagte Donald Etra, der Anwalt der 21-Jährigen, der US-Zeitschrift "People". Danach soll die Sängerin am 22. Juni zu einer gerichtlichen Anhörung erscheinen, bei der über den weiteren Verlauf des Verfahrens gegen den 20-Jährigen beraten wird.

Der R&B-Sänger muss sich wegen Körperverletzung verantworten. Im April hatte er auf "nicht schuldig" plädiert. Rihanna war bei dem handgreiflichen Streit mit ihrem Freund nach einem Partybesuch im Februar im Gesicht verletzt worden. Brown soll die Sängerin mehrfach geschlagen, gegen eine Autoscheibe gedrückt und sie in Finger und Ohr gebissen haben.

Brown scheiterte mit dem Antrag, die gerichtliche Anhörung zu verschieben. Das Bezirksgericht wies die entsprechende Eingabe von Browns Anwalt Mark Geragos zurück. Geragos hatte den beantragten Aufschub damit begründet, dass er eine Gerichtsentscheidung abwarten wollte, um Einblick in polizeiliche Unterlagen zu erhalten.

Im Falle einer Verurteilung droht dem Sänger eine mehrjährige Haftstrafe, er könnte aber auch mit einer Bewährungsstrafe davonkommen. Möglicherweise handeln Browns Anwälte mit der Staatsanwaltschaft einen Deal aus, um damit einen Prozess ganz zu vermeiden.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden