Fr, 20. Oktober 2017

Wie wär's mit uns?

12.06.2009 11:20

Arbeitsamt organisiert Speed-Dates mit Chefs

Ungewöhnliche Wege beschreitet ein deutsches Arbeitsamt bei der Vermittlung von Bewerbern. Die Behörde organisiert Speed-Dates mit Personalchefs. Ähnlich wie beim Original, das freilich der Anbahnung von Liebesbeziehungen dient, haben beide Seiten zehn Minuten Zeit, um sich zu "beschnuppern". Dann ist der nächste Kandidat an der Reihe.

15 Unternehmen und 60 Bewerber nahmen laut "Märkische Allgemeine" an dem ersten Treffen dieser Art in Potsdam (nahe Berlin) teil. "Wir mussten sogar einigen Kandidaten absagen, so gut war die Resonanz auf unser Angebot", sagt Isabel Wolling, Pressesprecherin der Behörde.

An 20 nummerierten Tischen sitzen sich die Jobsuchenden und die Personalchefs gegenüber und lernen sich zehn Minuten lang kennen. Wenn es "gefunkt" hat, werden jedoch keine verliebte Blicke oder gar Küsse ausgetauscht, sondern Visitenkarten und Bewerbungsmappen.

Die potenziellen Angestellten lernen während der Veranstaltung drei Firmen kennen. Die Unternehmen bekommen sogar zehn Bewerber vorgestellt. "Zehn Minuten reichen für einen ersten Eindruck völlig aus. In dieser Zeit merken wir, ob jemand zu unserem Unternehmen passt oder nicht", sagt Cornelia Grieger, die für eine Firma aus der Medizinbranche auf Absolventen-Jagd gegangen war.

Symbolbild

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).