Mo, 23. Oktober 2017

Heer mit Dünnpfiff

10.06.2009 13:46

Salmonelleninfektion hat sich ausgeweitet

Die in der vergangenen Woche festgestellte Salmonelleninfektion in der Zehner-Kaserne in Ried im Innkreis hat sich ausgeweitet. Die Zahl der betroffenen Soldaten hat sich von 21 auf 55 erhöht. Das bestätigte das Bundesheer am Mittwoch.

Bei der genannten Zahl ist in den Stuhlproben eine Infektion festgestellt worden. Die Betroffenen leiden nicht unter Fieber oder Erbrechen, haben aber Bauchschmerzen und Durchfall. Die Erkrankten wurden isoliert und befinden sich im Krankenrevier der Rieder Kaserne sowie in der Feldambulanz im Fliegerhorst Vogler in Hörsching. Ein Soldat, der ins Krankenhaus eingeliefert worden ist, konnte es inzwischen wieder verlassen, dafür musste nun ein anderer ins Spital gebracht werden.

Infektion von außen eingeschleppt
Vermutlich ist die Infektion durch eine Person von außen eingeschleppt worden. Die Truppenküche und alle Betreuungseinrichtungen, bei denen eine Hygieneüberprüfung noch Mitte Mai das Ergebnis "guter Zustand und sauber" ergeben hatte, wurden geschlossen und mit deren Desinfektion begonnen. Die in Ried stationierten rund 400 Soldaten werden nun mit Essen aus der Kaserne Wels mitversorgt.

Symbolbild

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