Mo, 23. Oktober 2017

200.000 Euro fehlen

10.06.2009 12:05

Salzburgs Volleyballer stehen vor dem Zusperren

Volleyball Salzburg steht vor dem Aus. PSvBG Salzburg schloss die alte Saison zwar mit einem 30.000-Euro-Plus ab, aber mit dem Rücktritt von Karl Huber als Obmann ging auch der Hauptsponsor Saia-Burgess verloren. Sportchef Uli Sernow gesteht: "Ohne neue Geldgeber ist der Spielbetrieb nicht aufrecht zu erhalten!"

Uli Sernow, der sportliche Leiter der Spielgemeinschaft und Trainer des Herren-Teams, und seine Helfer ließen zuletzt nichts unversucht: Ideen und Konzepte wurden geboren, Kontakte zur Landes- und Stadtpolitik hergestellt und rund 60 Firmen kontaktiert.

Keine Aussichten auf Geld
"Alles ohne Erfolg", sagt Sernow, der seit Beginn der 90er-Jahre mit dem Volleyball in Salzburg engstens verbunden ist. In den vergangenen drei Jahren stand ihm Karl Huber als Obmann mit Tat und genug Geld zur Seite.

Auch Nachwuchs bliebe auf der Strecke
"Jetzt muss bei mir aber der Beruf vorgehen", fällt Huber der Rückzug extrem schwer - weil diese Sportart auch bei Kindern und Jugendlichen immer gut ankommt und eine wichtige Funktion erfüllt. Ohne neue Sponsorgelder bliebe aber auch der PSvBG-Nachwuchs auf der Strecke.

200.000 Euro fehlen
Zuletzt belief sich das Gesamtbudget auf 300.000 Euro. "Derzeit fehlen 200.000 für die neue Saison, zumindest die Hälfte davon brauchen wir für ein Notprogramm", stöhnt Sernow, der um Zuspieler Igor Wiederschein (im Bild) ein junges Österreicher-Team für die Bundesliga (AVL) stellen will. Dem Damen-Team droht die 2. Bundesliga…

Zeit gewinnen
Die nahe Zukunft sieht nun so aus: Bei der Generalversammlung im ULSZ Rif soll am Mittwoch ein Interims-Vorstand gewählt werden, und um Zeit zu gewinnen will man beim Verband eine Fristverlängerung für den Bundesligen-Nennschluss erwirken.

Sernow gesteht schweren Herzens: "Tut sich dann in den folgenden Wochen auch nichts, müssen wir zusperren!"

von Robert Groiß, Kronen Zeitung

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