Mi, 22. November 2017

Rennunfall

08.06.2009 09:49

Streckenposten bei Autorennen getötet

Für einen Streckenposten aus Lochen im Innviertel hat das Tannbergrennen am Sonntag im Salzburger Flachgau in tödliches Ende genommen: Der 38-Jährige wollte offenbar 250 Meter nach der Ziellinie ein Auto stoppen, doch dessen Bremsen versagten. Der verheiratete Mann und Vater einer Tochter wurde vom Fahrzeug erfasst und getötet. Seine Eltern waren dabei und mussten verarztet werden.

1000 Besucher der Veranstaltung zwischen Köstendorf und Schleedorf waren Zeugen des schrecklichen Unglücks: Gegen 17 Uhr, als das Autorennen schon so gut wie vorbei war, schoss ein Teilnehmer über die Ziellinie am Tannberg hinaus. 250 Meter dahinter stand der 38-jährige Erwin Kreiseder aus Lochen, der als Streckenposten im Einsatz war. „Er hat gesehen, dass der Tiroler in seinem Mini Cooper weiterfährt und stellte sich in die Mitte der Straße. Er wollte ihn natürlich aufhalten“, schildert der örtliche Feuerwehrkommandant Michael Leymüller den Hergang des Unglücks.

Bremsen versagten
Doch der Fahrer konnte nicht bremsen, das Pedal dürfte nicht reagiert haben. Er raste direkt auf den Streckenposten zu und erfasste ihn. Erwin Kreiseder erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen, der Notarzt konnte nichts mehr für ihn tun. Zur Klärung der Todesursache wurde eine Obduktion angeordnet. Die Eltern des tödlich Verunglückten, die ebenfalls beim Autorennen waren, erlitten einen schweren Schock und mussten vom Notarzt des Hubschraubers behandelt werden. Der Fahrer des Unglückswagens prallte mit seinem Mini Cooper noch gegen mehrere Bäume, blieb aber unverletzt. Der Wagen wurde zur Untersuchung durch Sachverständige sichergestellt.

Symbolbild

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