Sa, 25. November 2017

Für sicheres Leben

07.06.2009 11:12

SP-Protestaktion gegen hohe Kriminalitätsraten

Der brutale Doppelmord in Pachfurth (siehe Infobox) hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Die Angst vor Kriminellen im Raum Bruck an der Leitha greift weiter um sich. Jetzt geht die SP auf die Straße, um Unterschriften zu sammeln. Burgenländische Gemeinden wollen mitmachen. Mehr nächtliche Streifen und Polizei werden gefordert.

Brucks Bürgermeisterin Christa Vladyka und Stadtrat Norbert Payr haben am Samstag die ersten Unterschriften für mehr Sicherheit in der Region gesammelt. Einer Region, die zunehmend von skrupellosen Kriminaltouristen heimgesucht wird. Die SP-Stadtchefin: "Die von Innenministerin Fekter versprochenen 400 Beamten können nur ein erster Schritt sein. Vordringliche Aufgabe der Politik ist es, dafür zu sorgen, dass sich die Bevölkerung sicher fühlt, und das ist bei uns längst nicht mehr der Fall."

Auch in anderen Gemeinden im Raum südöstlich von Wien werden Unterschriften gesammelt. Payr: "Die 'Petition für mehr und besser ausgerüstete Polizei' soll der Ministerin übergeben werden."

Pröll droht bei Konflikt mit Gesetz mit Konsequenzen
Landeshauptmann Erwin Pröll dankte der niederösterreichischen Exekutive für die rasche Aufklärung des Doppelmordes in Pachfurth: "Gerade die internationale Zusammenarbeit war dabei von entscheidender Bedeutung." Und: "Wer in Niederösterreich mit dem Gesetz in Konflikt kommt, wird dafür die Konsequenzen tragen müssen."

Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl will sich der Aktion in den niederösterreichischen Gemeinden anschließen: "Das ist genau unser Thema, wir haben es im Landtag mehrfach erörtert. Im Burgenland fehlen uns 270 Polizisten. Die Leute fühlen sich im Grenzgebiet nicht mehr sicher!"

von Harold Pearson, Kronen Zeitung
Symbolbild

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