Mo, 20. November 2017

„Austrian Dream“

04.06.2009 12:58

„Brüno“: „Züchte mir eine Familie in Keller heran“

Rechtzeitig zum baldigen Kinostart seines neuen Films „Brüno“ sorgt Sacha Baron Cohen mit einem Skandal-Interview für Aufsehen. Für das Magazin „Marie Claire“ sollte der britische Schauspieler, der demnächst als schwuler Modejournalist aus Österreich zu sehen sein wird, die Mode-Must-Haves von A bis Z verraten - und setzte zum verbalen Tiefschlag an. Bereits bei „A“ wie Austria wurde es - in Anlehnung an den Inzest-Fall von Amstetten - richtig geschmacklos: „Ich will den österreichischen Traum leben. Ich suche mir einen Job, baue ein Kellerverlies und züchte mir dort eine Familie heran.“

Doch dies ist nicht der einzige Tiefschlag gegen unser Land. Bei „K“ hat Cohen ebenfalls Bitterböses auf Lager: „Kampf, mein. Das ist die Fashion-Bibel, geschrieben von Österreichs schwarzem Schaf Adolf Hitler. Man könnte es auch 'Meine Extravaganz' nennen.“

Auch so mancher Promi bekommt bei Brünos A-Z-Liste sein Fett weg. Rockröhre Pink bezeichnet der Schauspiel-Rüpel als „großen Sänger, den ich gerade auf MTV gesehen habe“. Amy Winehouse sei „für einen Drogen-Junkie sehr fett“. Das „L“ steht in Cohens Liste für „Little black child“ (kleines schwarzes Kind) - in Anspielung auf das Bemühen von Popdiva Madonna, ein afrikanisches Kind zu adoptieren. Cohen: „Dank Madonna ist ein schwarzes Kind das absolute Must-Have in der heurigen Modesaison.“

Naomi Campbell „immer noch dieselbe Schlampe“
Weil Brüno ja ein Modejournalist ist, kommen Topmodels bei seiner Rüpel-Attacke selbstverständlich nicht ungeschoren davon. Naomi Campbell beispielsweise sei „20 Jahre im Geschäft“ und schaffe es, sich trotz des Drucks und des Erfolgs nicht zu verändern. Brüno ganz lapidar: „Sie ist immer noch dieselbe Schlampe wie zu Beginn ihrer Karriere.“

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