Fr, 24. November 2017

Hoher Sachschaden

02.06.2009 16:08

Zwölf Firmen geplündert

Eine Einbrecherbande macht derzeit den Pinzgau und den Pongau unsicher. Allein am Pfingstwochenende schlugen die Täter zwölf Mal zu. Aus einer Firma in Saalfelden stahlen sie einen 100 Kilo schweren Tresor. Durch lautes Bellen wurden sie vom Haushund vertrieben. Der Safe wurde jetzt in St. Veit gefunden: er war leer.

Zwei Elektrofirmen, ein Werkzeugmacher und ein Instrumentenbauer in Uttendorf waren die ersten Opfer der Einbrecher. Dann ging es weiter nach Wald: dort plünderten sie einen Supermarkt. "Wir wohnen über dem Geschäft, aber wir waren beim Konzert der Klostertaler in Neukirchen. Keiner merkte etwas.", erzählt der Betreiber. Da die Bande die Kassen aufgezwängt und zerstört hatte, musste am Dienstag auf altmodische Weise kassiert werden: "Wir arbeiten wieder mit Taschenrechnern."

100 Kilo schweren Tresor in Saalfelden gestohlen
Das Lagerhaus in Mittersill und die Gärtnerei Schwaighofer in Saalfelden waren danach dran. "Bei uns fehlt Werkzeug", heißt es im Lagerhaus. In der Gärtnerei stahlen die Täter den 100 Kilo schweren Tresor und warfen ihn über die Treppe. "Unser Hund, ein Border Collie, schlug an. Da flüchteten die Verbrecher. Wir haben nichts mehr gesehen", so Junior-Chef Klaus Struber.

Safe aus Saalfelden taucht in St. Veit auf
Der Safe tauchte dann am nächsten Tatort auf: bei der Betonfirma Deisl in St. Veit. "Die haben den bei uns aufgeschnitten. Drin ist nichts mehr", verrät ein Mitarbeiter. Offenbar zog die Bande in den Pongau weiter. In St. Veit brach sie noch in fünf weitere  Firmen ein. Gesamtschaden: 50.000 Euro.

von Manuela Kappes, Kronen Zeitung

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