Di, 21. November 2017

Selbstverbrennung

02.06.2009 11:24

Mann nach Selbstmordversuch außer Gefahr

Der 26-jährige Asylwerber, der sich am Freitagabend am Welser Bahnhof aus Verzweiflung selbst angezündet hatte, ist außer Lebensgefahr. 25 Prozent seiner Haut seien verbrannt, hieß es aus dem behandelnden Linzer UKH auf Anfrage. Der Zustand des Mannes aus Pakistan wurde als stabil beschrieben.

Der spektakuläre Zwischenfall hatte sich in der Halle des Bahnhofs ereignet: Der 26-Jährige sagte noch, das Leben in Österreich sei schlecht, er wolle nicht mehr leben. Mit 180 Euro pro Monat gebe es kein Auskommen. Dann nahm er ein Feuerzeug und zündete seine Hose an. Ein Augenzeuge griff zu einem am Boden liegenden Teppich und löschte damit die Flammen.

Der Schwerverletzte wurde zunächst ins Klinikum Wels eingeliefert und dann ins UKH überstellt. Er befand sich vorübergehend in künstlichem Tiefschlaf.

Symbolbild

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