Mi, 25. April 2018

Preise "im Keller"

29.05.2009 18:20

Spittaler "Kärntnermilch" schreibt rote Zahlen

2008 war ein schwieriges Jahr – ganz besonders für die Milchwirtschaft. Auch die Spittaler „Kärntnermilch“ musste erstmals seit Jahren ein Minus bilanzieren. Jetzt kämpft die Genossenschaft weiter. Und fordert die Hilfe der Landespolitik ein.

„2007 gab's steigende Preise und Milchknappheit. 2008 stürzte alles in den Keller“, berichtete Geschäftsführer Helmut Petschar bei der Hauptversammlung am Freitag. Das Minus: 1,1 Prozent.

Dennoch wurden 97 Millionen Kilo Rohmilch verarbeitet, 185 Mitarbeiter erwirtschafteten 86,9 Millionen Euro Umsatz und es wurde in 14 Länder exportiert.

„Die Zukunft ist nur mit Qualität zu schaffen“, sagt Petschar. Die „Kärntnermilch“ ist dabei auf bestem Weg, vielfach mit Preisen ausgezeichnet. „Und wir brauchen politische Hilfe. Milch kostet heute nur halb so viel wie vor 15 Jahren. Wir brauchen ein Preis-Werbeverbot für Grundnahrungsmittel.“

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