Fr, 24. November 2017

Während Unwetter

28.05.2009 10:49

Luftraum über Flachgau als „Parkplatz“ für die Jets

Der nördliche Flachgau ist am Dienstagabend nicht nur die zentrale Passage des Gewittersturms gewesen, sondern auch eine Art Luft – "Parkplatz". Weil ein halbes Dutzend Verkehrsflugzeuge wegen des Orkans nicht in München landen konnte, kreisten die Maschinen im so genannten "Holding" in unseren Regionen.

"Unser Flugbetrieb war nicht wirklich beeinflusst, wir hatten aber auch während des Durchzugs der Front keine Landungen in Salzburg", erklärt Austro-Control Chef Michael Wieser. Die deutsch-österreichische Allianz der Flugsicherer war indessen anderweitig gefragt: München fiel wegen des Sturms im Zeitraum vor und nach 21 Uhr für Landeanflüge aus – und so "parkten" einige Maschinen im relativ ruhigen Luftraum Bayern-Salzburg-Oberösterreich.

Knapp an der Grenze zum Notfall
"Ein so genanntes Holding, bei dem die Entfernung zum Zielflughafen schon 100 Kilometer sein kann. Das sind bei normaler Reisegeschwindigkeit ja nur zehn Minuten", erläutert Flughafen-Sprecher Alexander Klaus die Vorgänge. Für Wieser sprengte dieses Holding aber durchaus den normalen Alltag für Ausweichmanöver: "An der Grenze zum Notfall, aber keine Gefahr. Zudem kreisten die Maschinen keineswegs besonders niedrig, sondern in 6.000 Metern Höhe."

Kronen Zeitung

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