Mi, 17. Jänner 2018

Bewohner in Angst

27.05.2009 09:53

Serie von Einbrüchen in Grenzorten

Eine Serie von Einbrüchen lässt die Bürger in Rechnitz schlecht schlafen. Zuletzt drangen Unbekannte in drei Geschäfte ein, zuvor wurde in Volks- und Hauptschule eingebrochen. Auch ein Juwelier zählte heuer bereits zu den Opfern der Kriminellen. Der Ruf nach mehr Polizei wird nun immer lauter...
Mitten auf dem Hauptplatz von Rechnitz hatten die Einbrecher in der Nacht auf Montag zugeschlagen. Bei einem Lebensmittelgeschäft, einer Fleischhauerei und einer Apotheke wurden die Türen aufgezwängt. Danach räumten die Täter die Handkassen leer. Insgesamt 5.000 Euro wurden von der Profi-Bande erbeutet.
 
"Die Stimmung bei uns im Ort ist angespannt"
Nicht der erste Coup in der Grenzgemeinde: "Die Vorfälle häufen sich. Die Stimmung bei uns im Ort ist angespannt", so Bürgermeister Engelbert Kenyeri. "Jeder hat Angst, demnächst selbst Opfer von Einbrechern zu werden." Die  klare Forderung der Bevölkerung: Mehr Polizeipräsenz in der Ortschaft! "Die Einbrüche haben sich aus den Regionen rund um Autobahnen an die Grenze verlagert. Die Exekutive muss endlich umdenken", wettert Kenyeri.
 
Polizei kündigt verstärkte Patrouillen an
Die Streife der Assistenzsoldaten alleine reiche für eine lückenlose Überwachung nicht aus. Ähnlich ist die Lage in anderen grenznahen Orten. So schlugen am Montagvormittag Einbrecher auch in Horitschon zu. Ein Ermittler: "Die Täter plünderten ein Haus." 1.250 Euro sowie eine Bankomatkarte und Schmuck sind weg.
 
In Rechnitz kündigt die Polizei nach den Vorfällen nun verstärkte Patrouillen an. "Wir werden sowohl in Zivil als auch in Uniform im Ort auf Streife gehen", verspricht Kommandant-Stellvertreter Manfred Holler.
 
von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung
Symbolbild
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