Fr, 17. November 2017

Vor die Tür gesetzt

25.05.2009 16:39

Arzt: „Wir haben jetzt anderes zu tun“

Voll Sorge sind die Eltern der kleinen Sofia (2) in den frühen Morgenstunden in die Kinderambulanz des Landesklinikums in Tulln geeilt. Ihre kleine Tochter hatte hohes Fieber, einen mysteriösen Ausschlag am ganzen Körper und hustete ständig. Doch ein frecher Mediziner setzte die Familie einfach vor die Tür!

"Unsere Sofia hat geweint, am ganzen Körper war der Ausschlag"“, erzählen die Eltern Heinz und Veljana M. aus Wullersdorf (Niederösterreich). "Da frühmorgens noch kein Arzt offen hat, fuhren wir sofort in die Kinderambulanz Tulln."

"Sie haben hier nichts verloren"
Doch anstatt einer passenden Diagnose und Behandlung erhielt man dort lediglich unfreundliche Worte. "Sie haben hier nichts verloren, wir haben wirklich Wichtigeres zu tun", fauchte ein frecher Jungarzt Vater, Mutter und Tochter an. Ohne die an einem Virus leidende Zweijährige zuvor auch nur eine Sekunde untersucht zu haben!

Nicht der erste Fall: Im Landesklinikum Donauregion kam es in der Vergangenheit bereits zu zahlreichen "Wegweisungen" von erkrankten Menschen.

Kronen Zeitung
Symbolbild

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