Do, 14. Dezember 2017

Ewige Ruhe gestört

25.05.2009 15:56

Friedhofs-Vandalen rasch ausgeforscht

Die Vandalenakte auf dem Friedhof in Loimersdorf (Bezirk Gänserndorf) sind rasch geklärt worden. Nach Angaben der Sicherheitsdirektion Niederösterreich vom Montag wurden zwei 19-Jährige als mutmaßliche Täter ausgeforscht. Das Duo sei geständig. Auf das Konto der Männer sollen außerdem noch weitere ähnlich geartete Sachbeschädigungen gehen.

In der Nacht auf Samstag waren auf dem Friedhof in Loimersdorf Grabsteine umgeworfen und Kreuze abgebrochen worden. Auch Blumenschmuck und Grablaternen wurden in Mitleidenschaft gezogen (siehe Infobox).

Heiligenfigur in Kirche in Brand gesetzt
Die nun ausgeforschten Verdächtigen aus dem Bezirk Gänserndorf haben laut Polizei noch weitere Taten seit März 2008 zugegeben. Demnach zeichnen sie dafür verantwortlich, in der Kirche in Engelhartstetten eine Heiligenfigur in Brand gesetzt und schon im Oktober vergangenen Jahres in Loimersdorf zehn Gräber beschädigt zu haben.

Motiv für Vandalenakte noch unbekannt
Seit März 2009 sollen die Männer vier große Feldkreuze (bei Lassee, Engelhartstetten, Stopfenreuth und Pframa) umgesägt haben. Die Beschädigung von sechs Gräbern und einem Marterl in bzw. bei Mannsdorf sowie von zwei weiteren Gräbern in Engelhartstetten soll ebenfalls auf das Konto der Verdächtigen gehen.

Über das Motiv des Duos war vorerst nichts bekannt. Der angerichtete Gesamtschaden stand noch nicht genau fest, dürfte jedoch "mehrere Tausend Euro" betragen, so die Sicherheitsdirektion.

Symbolbild

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