Di, 24. April 2018

Filmreife Szenen

24.05.2009 13:45

Biker flüchtete mit 168 km/h vor Polizei

Ein 44 Jahre alter Burgenländer ist in der Obersteiermark bei Schladming mit seinem Motorrad mit 168 km/h durch eine 80-km/h-Zone gerast und dabei auch auf einen Polizeibeamten losgefahren, der ihn anhalten wollte und sich nur durch einen Sprung zur Seite retten konnte. Der Vorfall spielte sich bereits am Freitagnachmittag ab, wurde aber erst jetzt bekanntgegeben. Der Mann flüchtete durch mehrere Polizeisperren, bis schließlich fast 30 Kilometer entfernt in Stainach Endstation für den Straßenrowdy war. Er wurde angezeigt.

Der 44-jährige Mann aus Stegersbach (Bezirk Güssing) raste mit seiner Maschine auf der B320 Ennstalbundesstraße aus Radstadt kommend bei Schladming (Bezirk Liezen) durch die 80 km/h-Beschränkung. Als ihn ein Polizist anhalten wollte, reduzierte er zwar kurz die Geschwindigkeit, gab dann aber wieder voll Gas. Der Beamte konnte sich gerade noch rechtzeitig mit einem Sprung zur Seite in Sicherheit bringen.

Raser fuhr an Polizeisperre vorbei
Der Motorradfahrer setzte die Flucht fort. Er fuhr mit hohem Tempo bei Rotlicht in einen Baustellenbereich bei der Umfahrung Schladming ein, um die Polizei abzuhängen. Im Bereich der Kreuzung Trautenfels wurden mehrere Fahrzeuge angehalten, ein Polizeibeamter bezog mit seinem Auto Position, um den Raser anzuhalten. Dieser fuhr jedoch am Polizeiwagen vorbei, streifte ihn aber, wobei der Ganghebel am Motorrad abbrach. Der Burgenländer machte sich dennoch mit hoher Geschwindigkeit davon.

Nach kurzer Verfolgung konnte der Amokfahrer endlich im Bereich der Kreuzung Stainach-West angehalten werden, indem ihm der Weg durch mehrere Streifenwagen versperrt wurde.

Der 44-Jährige hatte sich bei seiner Flucht am linken Fuß leicht verletzt und musste ambulant im LKH Rottenmann behandelt werden. Er wurde wegen fahrlässiger Gemeingefährdung und Widerstand gegen die Staatsgewalt angezeigt, so die Polizeiinspektion Stainach.

Symbolbild

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