Mo, 22. Jänner 2018

Aufgebohrt

22.05.2009 16:09

Mehr Power für dein OpenOffice

Ob Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Multimedia-Präsentation oder das Erstellen von Diagrammen und Zeichnungen: Die kostenlose Bürosoftware OpenOffice ist in ihrer Grundausstattung bereits sehr umfangreich. Mittels sogenannter Extensions lässt sich die beliebte Office-Alternative jedoch um zusätzliche Funktionen erweitern. Damit das Arbeiten künftig noch leichter von der Hand geht, präsentiert dir krone.at eine Auswahl der praktischsten Gratis-Erweiterungen.

Den Anfang macht die Erweiterung "Language Tool", mit der sich die leider nach wie vor fehlende Rechtschreib- und Grammatikprüfung für OpenOffice nachrüsten lässt. Das Plugin unterstützt insgesamt 14 Sprachen, darunter neben Deutsch auch Englisch, Spanisch, Französisch oder Italienisch. Wer sich von den Qualitäten des "Language Tool" noch vor der Installation überzeugen möchte, findet auf der Website des Anbieters (siehe Infobox) eine auf Java basierende Demo-Version.

PDFs nachträglich bearbeiten
Als nicht minder praktisch erweist sich die "PDF Import Extension", erlaubt sie doch das nachträgliche Bearbeiten von PDFs. OpenOffice kann zwar von Haus aus Dokumente ins PDF-Format umwandeln, bei anschließendem Korrekturbedarf lassen sich ohne Erweiterung jedoch nur Original-Dateien verändern.

Nie wieder Ärger mit Spalten und Reihen
Freunde von Tabellen und Kalkulationen sollten hingegen einen Blick auf die "CalcEasy Toolbar" werfen. Mit ihrer Hilfe wird das ansonsten recht umständliche Einfügen, Entfernen und Sortieren von Spalten und Reihen in der Excel-Alternative "Calc" zum Kinderspiel.

Beim Vortrag den Überblick bewahren
Wer wiederum des Öfteren Vorträge und Präsentationen zu halten hat, dürfte an der "PresenterConsole" für den Powerpoint-Konkurrenten "Impress" Gefallen finden. Vor allem bei mehreren Folien hilft sie, den Überblick zu bewahren, indem sie – nur für den Vortragenden sichtbar – eine Vorschau auf die jeweils nächste Folie bietet. Ist die Arbeit getan und der Vortrag vorbei, lassen sich Präsentationen mittels "PresentationMinimizer" je nach Komprimierungsgrad mit oder ohne Qualitätsverlust verkleinern, beispielsweise für den E-Mail-Versand.

Zusatzwissen auf Knopfdruck
Mit "OOo Wikipedia" kann eine weitere aus Microsofts Office bekannte Funktion nachgerüstet werden: Die Erweiterung ermöglicht es dem Nutzer, direkt aus einem Dokument heraus in Internet-Lexika, in diesem Fall Wikipedia, nachzuschlagen. Dazu genügt es, das gesuchte Wort zu markieren und die Suche über ein eigenes Symbol zu starten. Das Ergebnis der Recherche erscheint kurz darauf im Webbrowser.

So fügst du deine Erweiterungen hinzu
Die Installation der OpenOffice-Extensions ist leicht zu bewerkstelligen. Am einfachsten lassen sich die heruntergeladenen Erweiterungen über den "Extension-Manager" hinzufügen, der in OpenOffice unter der Rubrik "Extras" zu finden ist. Alternativ können die Erweiterung mit der Dateiendung ".oxt" jedoch auch mit einem Doppelklick geöffnet werden. Im Anschluss daran gilt es lediglich den Anweisungen auf dem Bildschirm zu folgen. Zu beachten ist allerdings, dass sich nicht jede Erweiterung mit jeder OpenOffice-Variante verträgt. Wer die aktuelle Version 3.1 installiert, geht auf Nummer sicher.

Es geht noch einfacher
Wem das manuelle Einbinden von Erweiterungen zu mühsam ist, der findet im Netz auch einige bereits aufpolierte OpenOffice-Varianten. Eine der bekanntesten ist "OxygenOffice Professional", welche über viele Vorlagen, Schriftarten und Cliparts mehr verfügt als das Original.

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