Fr, 25. Mai 2018

"Lage ist ernst"

22.05.2009 08:10

Bub ringt nach Sprung in die Donau mit dem Tod

Nach einem missglückten Sprung in die Donau ringt ein neunjähriges Kind in Wien um sein Leben. Der Bub hatte laut Polizei gemeinsam mit seinen Eltern ein Fest auf der Donauinsel besucht. Unbemerkt von seinen Eltern dürfte der Bub auf einen nahegelegenen Ponton gestiegen und von dort ins Wasser gesprungen sein. Da der Neunjährige bei seiner Bergung keine sichtbaren Verletzungen aufwies, liegt laut Rettung die Vermutung nahe, dass der Bub durch das kalte Wasser einen Schock erlitten hat.
Was danach geschah, ist indes rätselhaft: Offenbar hat niemand der anwesenden Besucher den Vorfall mitbekommen oder dem Bub nicht geholfen. "Das Problem war, dass das Kind so lange im Wasser war", so ein Sprecher der Rettung. Erst nach zehn Minuten hat ein Passant mit seinem Handy die Einsatzkräfte verständigt.

Wiederbelebungsmaßnahmen erfolgreich
Die Feuerwehr war nach einer Minute an Ort und Stelle, Taucher bargen das schwer verletzte Kind. Nach erfolgreichen Wiederbelebungsmaßnahmen schwebt der Neunjährige dennoch in einem "lebensbedrohlichen Zustand" und wird im Wiener Donauspital behandelt.

Bleibende Schäden möglich
Nähere Angaben, auch zu möglichen bleibenden gesundheitlichen Schäden, wollte die diensthabende Ärztin der Kinderintensivstation am Vormittag vorerst nicht machen, es sei noch zu früh, über den möglichen Ausgang der Behandlung zu spekulieren. Die Ärzte im Donauspital stellen sich jedenfalls auf einen tagelangen Kampf um das Leben des Kindes ein.

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