Fr, 24. November 2017

Wirtschaftskrise

19.05.2009 14:30

300 SOB-Mitarbeiter ab Juli auf Kurzarbeit

Der börsenotierte Ölfeldausrüster Schoeller Bleckmann Oilfield Equipment (SBO) will ab Juli rund 300 Mitarbeiter in Ternitz (Bezirk Neunkirchen) auf Kurzarbeit schicken. 50 Arbeiter sollen außerdem gekündigt werden. Von dieser Maßnahme ausgenommen sind die mehr als 20 Lehrlinge. Starke Gewinnrückgänge hatten die Maßnahmen notwendig gemacht.

Zur Kurzarbeit hat das Management mit dem Betriebsrat laut Finanzvorstand  Franz Gritsch "bereits das Einvernehmen erzielt". "Wir erwarten, dass die Zustimmung der Gewerkschaft und der Wirtschaftskammer nun nur noch ein Formalakt ist", so Gritsch.

Gewinn um 23 Prozent eingebrochen
Der Branchenkonjunktur entsprechend entwickelte sich der Auftragseingang von SBO im ersten Quartal 2009 extrem schwach. Viele Kunden zögerten mit Bestellungen, um die weitere wirtschaftliche Entwicklung abzuwarten und eigene Lagerbestände abzubauen. Es erfolgten Verhandlungen über Lieferverschiebungen und Stornos bestehender Aufträge. Im ersten Quartal sank auch der operative Gewinn um 23 Prozent auf 15,6 Millionen Euro.

Konzern hält an Projekten in Brasilien und Vietnam fest
SBO geht davon aus, dass sich das zögerliche Bestellverhalten in den nächsten Monaten fortsetzen wird. Finanziell sei man aber abgesichert. Auch die langfristigen Aussichten seien durchaus Intakt. SBO will eigenen Angaben zufolge an den strategischen Ausbauprojekten in Vietnam (MWD/LWD-Komponentenfertigung) und in Brasilien (Service & Supply) aber fest.

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