Sa, 20. Jänner 2018

Streit um 38.000 ¿

18.05.2009 17:19

Ex-ÖH-Vorsitzende bestreitet schwere Vorwürfe

Eine Woche vor der Wahl der Studentenvertreter auf der Uni Klagenfurt ist unter den Fraktionen ein heftiger Streit entbrannt. Die Vorwürfe wiegen schwer: 38.000 soll die zurückgetretene Vorsitzende der Hochschüler ohne Beschlüsse vergeben haben. "Eine Schmutzkübelkampagne!", ärgert man sich in der roten Studentenfraktion.

War der ÖH-Wahlkampf bislang von Kaffee, Kuchen und der Forderung nach mehr Steckdosen geprägt, so geht der Kampf um die Gunst der Studenten jetzt in eine richtig heiße Phase.

Wenige Tage vor der Stimmabgabe bezichtigt der ÖH-Vorsitzende Stefan Sagl (PLUS) seine Vorgängerin (für sie gilt die Unschuldsvermutung), 38.000 ohne Beschlüsse vergeben zu haben: "Wir werden die Kontrollkommission des Wissenschaftsministeriums einschalten. Regressforderungen stehen im Raum."

Anschuldigungen für Ex-Vorsitzende eine Farce
Für die Ex-Vorsitzende, Verena Tischler (Verband Sozialistischer Stundenten), sind die Anschuldigungen eine Farce, der Zeitpunkt knapp vor der Wahl nicht zufällig gewählt: "Das Ganze ist völlig haltlos!"

"Wahlbeteiligung wird weiter sinken"
Was auch bei dem Streit auf der Uni herauskommen wird, leiden dürfte das Ansehen der Studentenvertreter. "Die Wahlbeteiligung wird wohl noch weiter sinken", sind sich die Betroffenen in diesem Punkt einig.

von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"
Bild: Universität Klagenfurt

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