Mo, 23. April 2018

Toter beim Giro

19.05.2009 12:42

Sportjournalist tödlich verunglückt

Der italienische Presse-Motorradfahrer Fabio Saccani ist am Dienstag in Bra bei einem Verkehrsunfall verunglückt, als er auf dem Weg zum Start der zehnten Etappe des Giro d'Italia nach Cuneo war. Der 69-Jährige hatte die Italien-Rundfahrt bereits seit 33 Jahren begleitet. Am Mittwoch wird am Start des elften Teilstücks in Turin für den Verunglückten eine Schweigeminute abgehalten. Entwarnung gibt es hingegen bei Radprofi Pedro Horillo, der auf der achten Etappe in eine Schlucht stürzte.

Horrillos gesundheitlicher Zustand ist stabil, sagte am Dienstag der Sportliche Leiter seines Teams Rabobank, Erik Breukink. "Seine Frau ist jetzt bei ihm. Er ist immer noch medikamentös ruhig gestellt. Wir hoffen aber, dass er bald aufwacht und auch ansprechbar ist", sagte Breukink.

Weitere Operation nötig
"Eine erste Operation am gebrochenen Oberschenkel hat bereits stattgefunden. Aber der Bruch ist kompliziert. Deshalb steht eine weitere Operation an", erklärte Breukink weiter. Die Oberschenkel-Fraktur sei laut Breukink momentan das größte Problem des Spaniers. Ob und wann er wieder in den Leistungssport zurückkommen kann, wagt derzeit niemand zu prognostizieren.

"Pedro wird noch mindestens acht Tage im Krankenhaus von Bergamo liegen. Danach wird er in seine Heimat transportiert", meinte der Rabobank-Team-Chef weiter. "Gott sei Dank geht es ihm gut, und er wird eines Tage wieder fahren können", sagte Lance Armstrong am Dienstag.

80-Meter-Absturz
Horrillo war am Samstag auf der achten Etappe bei der Abfahrt vom Culmine di San Pietro einen Abhang heruntergestürzt und hatte sich mehrfach überschlagen. Er musste aus 80 Meter Tiefe von der Bergwacht geborgen werden. "Es ist ein Wunder, dass er noch am Leben ist", hatte Giro-Rennarzt Sergio Levi nach Horrillos Bergung erklärt.

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