So, 19. November 2017

ADEG-Erste-Liga

16.05.2009 18:09

Wr. Neustadt kann nach 5:0 für Bundesliga planen

Der SC Magna Wr. Neustadt kann endgültig mit den Planungen für die österreichische Fußball-Bundesliga beginnen. Die Niederösterreicher (63 Punkte) gewannen zum Abschluss der 31. Erste-Liga-Runde auswärts bei den Red Bull Juniors klar mit 5:0 (4:0) und können daher in den ausstehenden zwei Runden aufgrund des um 15 Treffer besseren Torverhältnisses gegenüber Verfolger Admira (57) auch bei Niederlagen wohl nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängt werden.

Die Jungbullen lieferten im Vorspiel der Bundesligapartie Salzburg - LASK trotz der noch nicht gebannten Abstiegsgefahr vor allem vor der Pause eine inferiore Leistung ab, Wiener Neustadt nahm von Beginn an das Heft in die Hand und sorgte auch schnell für die Entscheidung. Nach schöner Vorarbeit von Hannes Aigner bezwang Sadovic Salzburg-Goalie Wolfgang Schober (13.). Drei Minuten später schoss der nicht attackierte Burgstaller unter den Beinen des Juniors-Schlussmanns hindurch zum 2:0 ein (16.).

Dem noch nicht genug fälschte Johana einen harten Burgstaller-Freistoß unhaltbar für Schober ab (20.). Und der Ex-St. Pöltener Sadovic (34.) machte ebenfalls noch vor dem Seitenwechsel mit seinem 15. Saisontor seinen Doppelpack perfekt. Die Truppe von Coach Adi Hütter wurde nur einmal gefährlich, Marcel Holzmann scheiterte aber etwas stümperhaft an Magna-Goalie Saso Fornezzi (41.).

Höchste Heimniederlage der Saison für Juniors
Nach dem Seitenwechsel flaute die Partie ab, und die Elf von Trainer Helmut Kraft spielte den klaren Auswärtssieg souverän über die Zeit. Zu Beginn der Schlussviertelstunde traf der eingewechselte Wolf (75.) nach Kuljic-Zuspiel gar noch zum 5:0-Endstand. Für die Hütter-Elf war es die höchste Heimniederlage in der laufenden Saison.

"Es gibt noch keinen Sekt, wir werden keine Vorfeier abhalten, obwohl es schon sehr gut ausschaut. Wir brauchen noch einen Punkt gegen St. Pölten, wir sind noch nicht Meister", sagte Wiener Neustadts Geschäftsführender Vizepräsident Peter Svetits. Die Niederösterreicher können am Dienstag den Titel vor eigenem Publikum endgültig fixieren, in der letzten Runde (29. Mai) steht noch das Auswärtsspiel beim FC Lustenau auf dem Programm.

FC Admira - Austria Lustenau 1:2 (0:1)
Der mittlerweile aussichtslose Verfolger Admira kassierte bereits am Freitag mit einem 1:2 daheim gegen Austria Lustenau die zweite Niederlage in Folge. Die Admira erarbeitete sich von Beginn an zahlreiche Chancen, Tore gelangen aber nicht.

Christoph Mattes (11.), Martin Pusic (14.) und Günter Friesenbichler (30.) vergaben sehr gute Einschussmöglichkeiten, zudem köpfelte Sascha Laschet (36.) an die Stange. Trotzdem gingen die Gäste mit der Führung in die Pause. Gerald Krajic kam in der 44. Minute nach einem Pass von Jürgen Kampel an den Ball und schoss ihn mit links an Tormann Gustav Kral vorbei ins Tor.

Der Druck der Admira ließ in der zweiten Hälfte zwar nach, dennoch gelang Froylan Ledezma in der 66. Minute der Ausgleich. Er überhob Lustenau-Tormann Mario Krassnitzer. Zuvor hatte die Heimmannschaft Glück gehabt, als Schiedsrichter Thomas Prammer einen zweiten Krajic-Treffer (63.) wegen einer falschen Abseitsstellung aberkannt hatte. Sidinei de Oliveira (76.) glich diese Fehlentscheidung mit einem strammen Freistoß für die erneute Führung der Lustenauer aber wieder aus.

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