Mo, 22. Jänner 2018

Strafe für Security

15.05.2009 15:01

Türsteher muss Schmerzensgeld zahlen

Nach dem brutalen Rauswurf eines betrunkenen Raufbolds aus einem Lokal in Eisenstadt ist der Türsteher nun zur Zahlung von 2.600 Euro Schmerzengeld verdonnert worden. Der 20-jährige Störenfried war bei seinem Rausschmiss auf dem Kopf gelandet und hatte für kurze Zeit das Bewusstsein verloren.

"Die Tür ist aufgegangen und Lukas flog in hohem Bogen auf die Straße. Gelandet ist er mit dem Kopf voran", berichtete ein Zeuge. Anders will das ein Kollege beobachtet haben: Der Bursche sei plötzlich von selbst umgefallen. Der 25-jährige Security-Mann ist sich indes keiner Schuld bewusst. Fest steht lediglich, dass der 20-Jährige bewusstlos liegen blieb und ins Spital gebracht werden musste.

Richterin Karin Knöchl plädierte für einen Vergleich: Der Angeklagte muss seinem Opfer ein Schmerzensgeld von 2.600 Euro zahlen. Außerdem ist eine Geldbuße von 1.600 Euro fällig. Das Verfahren wurde eingestellt.

Kronen Zeitung

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