Mo, 22. Jänner 2018

Nach Kündigung

13.05.2009 15:07

Bewaffneter Obersteirer stürmt Ex-Arbeitsplatz

Ein Obersteirer hat einen ehemaligen Arbeitskollegen und eine Sekretärin in einem Büro in Bruck/Mur mit einer Faustfeuerwaffe bedroht und anschließend einen Schuss durch ein offenes Fenster nach draußen abgegeben. Der Mann wurde vom Einsatzkommando Cobra Süd in einem Lokal festgenommen und wegen Selbstgefährdung in die Landesnervenklinik Sigmund Freud in Graz eingewiesen. Die Waffe entpuppte sich als Schreckschusspistole.

Am Montag gegen 16.00 Uhr betrat der 42-jährige Arbeitslose aus dem Bezirk Bruck das Büro seines ehemaligen Arbeitgebers. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich eine Sekretärin und ein ehemaliger Arbeitskollege dort auf.

Aus offenem Fenster geschossen
Plötzlich zückte er seine Waffe, hantierte vor den beiden damit herum und feuerte anschließend einen Schuss durch das offene Fenster ab. Dann verließ er wortlos das Firmenareal. Erst einen Tag später teilte die Sekretärin den Vorfall ihrem Chef mit, der Anzeige erstattete.

Depressionen nach Kündigung
Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Mann vor einem Jahr gekündigt worden war und seitdem unter Depressionen leidet. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Mann tatsächlich eine Faustfeuerwaffe besitzt, wurde die Cobra hinzugezogen und der Mann am Dienstag festgenommen.

Der 42-Jährige wurde wegen Selbstgefährdung dem Distriktarzt vorgeführt, der die Einweisung in die Landesnervenklink veranlasste, so die Außenstelle Niklasdorf des Landeskriminalamtes.

Symbolbild

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