Di, 24. April 2018

Alles in Bewegung

15.05.2009 16:16

Fettverbrennung mit Fun-Faktor

Fit in die Bikinisaison: Neue Sportarten aus Österreich versprechen ein Ganzkörpertraining für jedes Alter, bei dem die Fettverbrennung enorm gesteigert wird. Beim Powerising auf riesigen Stelzen etwa sind fast alle Muskeln in Bewegung, und man kann so ganz nebenbei auch bis zu zwei Meter hoch springen. Das Skiken - Inlineskates auf breiten Reifen - verspricht ein effektives Herz-Kreislauftraining.

Powerising ist sozusagen Laufen und Springen mit Hilfe von "Springschuhen". Mit dem Laufen auf den nachgebenden Stelzen werden die meisten der Muskeln beansprucht, verspricht der Verleiher El PoRado in Podersdorf. Der Fettstoffwechsel wird angeregt, gleichzeitig Problemzonen wie Bauch, Beine und Po trainiert und das Gewebe gestrafft. Laut dem Magazin "Sport" ist das Powerising rund fünfmal effektiver als Joggen, da das Zusammenspiel von Muskeln, Nerven und Gelenken aktiviert und optimiert wird.

Das Gerät ist ebenso für Hobbysportler wie für Leistungssportler geeignet - vom einfachen Laufen und Springen bis hin zu akrobatischen Leistungen. Bei einigen Sportarten ist das Rückgrat extremen Belastungen ausgesetzt. Bei den Powerisern wird nicht nur die Rückenmuskulatur sondern auch die Bauchmuskulatur trainiert, auch die weiche High-Tech-Federung absorbiert Stöße auf die Kniegelenke.

Komponenten aus der Flugzeugindustrie
Der Poweriser besteht nämlich aus einem Aluminiumrahmen mit einer speziellen Fiberglasfeder. Wie auf nachgebenden Stelzen kann sein Nutzer eine enorme Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h und eine Sprungkraft von bis zu vier Metern Weite und zwei Metern Höhe schaffen. Die Komponenten des Powerisers werden von einem Unternehmen aus der Flugzeugindustrie gefertigt und bestehen aus verschiedenen Hi-Tech-Werkstoffen wie Aluminium (Rahmenbau), Fiberglas (Federkonstruktion), Kunststofflegierung (Fuß- und Beinhalterungen) und einem Gummiaufsatz (Poweriserfuß).

Das Gerät gibt es in mehreren Ausgaben: ein Kindermodell für ein Körpergewicht von 30 bis 50 Kilogramm, ein Jugendmodell für ein Körpergewicht von 50 bis 70 Kilogramm sowie zwei Erwachsenenmodelle für ein Körpergewicht von 70 bis 90 Kilogramm und für ein Körpergewicht von 90 bis 120 Kilogramm. Das Kindermodell kommt auf 259 Euro, für alle anderen Modelle muss man 339 Euro berappen.

Inlineskaten auf dickeren Reifen
Skiken ist wiederum wie Inlineskaten auf dickeren Reifen. Die Lauftechnik gleicht dem Skilanglauf Skating-Stil mit dem Unterschied, dass man es ganzjährig und bei jedem Wetter durchführen kann. Mit den dickeren Reifen ist es nämlich möglich, mit dem 279 Euro teuren Gerät auf der Straße und im Gelände zu fahren. Grundsätzlich kann man überall da skiken, wo man auch mit dem Mountainbike fahren kann: in der Stadt nicht nur auf Asphalt, sondern auch auf Kopfsteinpflaster, über Stufen und unbefestigte Teilabschnitte, auf Wiesen und Waldwege. Die neue Sportart ist relativ einfach und in jedem Alter zu erlernen.

Beim Skiken - der Name setzt sich übrigens aus dem Wort "skate" und dem Wort "bike" zusammen - wird der Skating-Bewegungsablauf durch den bewussten Stockeinsatz genutzt. Durch einen kräftigen Einsatz der Arm- und Oberkörpermuskulatur kann das Tempo erhöht und die Effektivität der Trainingseinheit gesteigert werden. Die Gelenke werden mehr geschont als beim walken oder skaten. Dabei wird die Muskulatur gestärkt und es ist ein gutes Herz-und Kreislauftraining. Das Skiken ist durch das Bremssystem sicherer als Inlineskaten, versprechen Händler.

Kombination von Stairmaster und Fahrrad
Mit dem 3G-Stepper kann man raus aus dem Trainingsraum und rauf auf die Straße. Das Gerät kombiniert auf genialste Weise Fahrrad und Stairmaster. Anstelle der Pedale verwendet man ein skateboardähnliches Trittbrett, das vom Fahrer wie beim Stepper auf und ab getreten wird und so das Bike vorwärtsbewegt. Dabei wird der ganze Körper in gelenkschonend aufrechter Haltung trainiert.

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